Chemnitz, St. Jakobi, Rühle-Orgel

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Chemnitz, St. Jacobi, Rühle-Orgel.
Orgelbauer: Wieland Rühle (1938-2002)
Baujahr: 2005
Geschichte der Orgel: Der Orgelneubau erfolgte 2005. Das Instrument wurde ursprünglich für den Chorraum gebaut, steht aber seit 2009 in der Hauptkirche.

Die Orgel hat 9 Register auf einem Manual und Pedal. Das Pedal verfügt nur über einen transmittierten Subbass.

Vorgängerorgel war ein Instrument von Gebrüder Jehmlich (Otto & Rudolf), op.651a. Diese Orgel war ein Umbau der Hausorgel von Fabrikbesitzer Bahner aus Oberlungwitz, op.404. Erbaut wurde diese Orgel von Bruno & Emil Jehmlich 1925. Nach der Enteignung der Fabrikbesitzer Bahner wurde die Jehmlich-Orgel 1948 aus der Bahner-Villa ausgebaut und nach Chemnitz transportiert, durch die Erbauerfirma überarbeitet und in der überwiegend zerstörten Jacobi-Kirche in Chemnitz aufgestellt. Die Bahner-Orgel sollte der vorläufige Ersatz für die Jehmlich-Orgel von 1912 sein, die 1945 im Feuersturm eines Bombenangriffs auf Chemnitz verbrannte.

2005 wurde die Orgel durch einen Neubau von Wieland Rühle ersetzt. Den Abbau der Jehmlich-Orgel übernahm ebenfalls Rühle.

Windladen: Schleifladen
Spieltraktur: mechanisch
Registertraktur: mechanisch
Registeranzahl: 9+2Tr.
Manuale: (C, D, f³)
Pedal: (C, D-f³)
Spielhilfen, Koppeln: Tremulant

Pedalkoppel





Disposition

I.MANUAL PEDAL

Bordun 16'

Prinzipal 8'

Rohrflöte 8'

Oktave 4'

Spitzflöte 4'

Oktave 2'

Sifflöte 1'

Sesquialter 2fach, ab a

Krummhorn 8'

Subbaß 16' (Tr.) [1]

Prinzipalbaß 8' (Tr.) [2]

  1. Tr. aus Bordun 16'
  2. Tr. aus Prinzipal 8

Die Jehmlich-Orgel von 1950

Orgelbeschreibung

Orgelbauer: Gebrüder Jehmlich (Bruno & Emil),Dresden, op.404, Gebrüder Jehmlich (Otto & Rudolf), Dresden, op.651a
Baujahr: 1925 als op.404 für Oberlungwitz, Villa Bahner, 1949 umgesetzt nach Chemnitz, St. Jacobi als op.651a
Geschichte der Orgel: 1948 wurde die Jehmlich-Orgel aus der Bahner-Villa ausgebaut und nach Chemnitz transportiert. Das Instrument wurde von der Erbauerfirma 1950 überarbeitet und in der überwiegend zerstörten Jacobi-Kirche in Chemnitz aufgestellt. Die Bahner-Orgel sollte der vorläufige Ersatz für die Jehmlich-Orgel von 1912 sein, die 1945 im Feuersturm eines Bombenangriffs auf Chemnitz verbrannte.

1973 Umsetzung der Orgel innerhalb der St. Jacobi-Kirche in Chemnitz durch die Orgelbaufirma Schmeißer.

2004 Abbau der Orgel durch die Orgelwerkstatt Rühle aus Moritzburg. 2005 Neubau einer Orgel durch Wieland Rühle & Sohn.

Windladen: Kegelladen
Spieltraktur: pneumatisch
Registertraktur: pneumatisch
Registeranzahl: 14+1Tr.
Manuale: 2, C-a³
Pedal: C-f1




Disposition

I.MANUAL II.MANUAL PEDAL

Prinzipal 8’

Dulzflöte 8’

Salizional 8’

Rohrflöte 4’

Oktave 2’

Mixtur 3fach

Gedackt 8’

Krummhorn 8’

Prinzipal 4’

Gemshorn 2’

Terz 1 3/5’ ab c°

Zimbel 3fach

Subbaß 16’

Flötenbaß 8’ [1]

Oktavbaß 4’

  1. Transmission von II.


Bibliographie

Quellen/Sichtungen: Orgelbau Rühle, Moritzburg; Jehmlich Orgelbau Dresden GmbH
Literatur: Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsen, Orgeldatenbank ORKASA
Weblinks: Wikipedia, Chemnitz, St. Jakobi

Denkmalschutz, Chemnitz, Jakobikirche

Chemnitz, Kirchgemeinde Jakobi-Kreuz

Orgelbau Rühle, Chemnitz, Jakobikirche

Wikipedia, Wilhelm Rühle