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Petzell-Weimbs-Orgel in Blankenheim
Blankenheim, Mariä Himmelfahrt (2).jpg
Schwellpositiv von Weimbs
Spieltisch (seit 1964)
Orgelbauer: Johannes Lucas Petzell / Weimbs Orgelbau
Baujahr: 1660 / 1964
Geschichte der Orgel: Die Orgel war ursprünglich einmanualig. 1711 arbeitete Balthasar König an der Orgel, ein aus Ingolstadt stammender Orgelbaumeister, der in diesem Jahr seine Werkstatt in Bad Münstereifel begründet hatte - sein erster Arbeitsnachweis in der Region.

1747 erfolgte durch Königs Schwiegersohn Johann Odendahl eine Erweiterung des Klaviaturumfangs (vorher: C, D - a2) auf vier Oktaven (C, D - c3) und der Einbau einer Trompete 8'.

1964 erfolgte dann durch die Hellenthaler Orgelbauwerkstatt Weimbs der Bau eines zweiten Manualwerkes und eines neuen freistehenden Spieltisches.

Temperatur (Stimmung): gleichstufig
Windladen: Schleifladen
Spieltraktur: mechanisch
Registertraktur: mechanisch
Registeranzahl: 13
Spielhilfen, Koppeln: Normalkoppeln



Petzell-Weimbs-Orgel (1660/1964)

Hauptwerk (I) Schwellpositiv (II) Pedal
Hohlflöte 8'

Prinzpal 4'

Flaut 4'

Oktave 2'

Quinte 11/3'

Mixtur III 1'

Trompete 8'

Quintadena 8'

Spitzflöte 4'

Waldflöte 2'

Carillon I-II [1]

Scharff III 2/3

Subbass 16'

Anmerkung

  1. C 1', ab g + 13/5'





Bibliographie

Anmerkungen: Martin Schmitz, 2015; Fotos: Lukas Bölinger, 2019
Literatur: Quelle: Eigene Aufzeichnung und "Dulce melos organorum - Festschrift für Alfred Reichling" S. 141
Weblinks: Bilder der Pfarrkirche und der Orgel auf www.eifelkirchen.com

Orgeldatabase