Bad Kreuznach, Pauluskirche (Oberlinger-Orgel)



Anmerkung:

Datei:Bad Kreuznach, Pauluskirche, Oberlinger-Orgel (2).jpg
Oberlinger-Orgel der Pauluskirche Bad Kreuznach
Orgelbauer: Gebr. Oberlinger Orgelbau
Baujahr: 1957
Umbauten: Zu einem späteren Zeitpunkt (ca. 1990er Jahre) wurde eine Setzeranlage eingebaut sowie die Registermanubrien erneuert.
Windladen: Schleifladen
Spieltraktur: mechanisch
Registertraktur: elektrisch
Registeranzahl: 44 (45)
Manuale: 3 C-g3
Pedal: 1 C-f1
Spielhilfen, Koppeln: I/II, III/II, I/P, II/P, 1280 Setzerkombinationen



Disposition

I Schwellpositiv II Hauptwerk III Kronwerk Pedal

Holzgedackt 8'

Salicional 8'

Principal 4'

Koppelflöte 4'

Nasat 22/3'

Oktave 2'

Waldflöte 2'

Terz 13/5'

Gemsquinte 11/3'

Scharff 4f

Dulcian 16'

Krummhorn 8'

Tremulant

Pommer 16'

Principal 8'

Rohrflöte 8'

Oktave 4'

Gemshorn 4'

Quinte 22/3'

Oktave 2'

Flachflöte 2'

Mixtur 4-5f

Klingend Cymbel

Fagott 16'

Trompete 8'

Metallgedackt 8'

Rohrflöte 4'

Principal 2'

Sifflöte 11/3'

Oktave 1'

Cymbel 4f

Kornett 3f

Vox humana 8'

Regal 4'

Tremulant

Untersatz 32' [1]

Principal 16'

Subbaß 16'

Oktavbaß 8'

Rohrgedeckt 8'

Choralbaß 4'

Nachthorn 2'

Mixtur 3f

Baßkornett 4f

Posaune 16'

Trompete 8'

Trompete 4'

  1. Ab c0 Extension aus dem Subbaß 16'. Die Töne C-H sind als "Cubus" ausgeführt: Der "Cubus" ist ein Patent der Firma Oberlinger aus dem Jahr 1995 zur platzsparenden Generierung von tiefen Tönen. Statt langer 32'-Pfeifen sind die Resonanzräume mehrerer Töne in einem großen Würfel mit einem einzigen Labium untergebracht, die mit Ventilen hinzugeschaltet werden können. Die Bad Kreuznacher Oberlinger-Orgel besitzt für die tiefe Oktave des Untersatz 32' zwei solcher "Cubus" nach C-Cis-Teilung, wobei jeder dieser beiden Würfel für je abwechselnd sechs Töne erzeugt.



Der Cubus 32':



Bibliographie

Quellen/Sichtungen: Sichtung durch Matthias Bruckmann - Februar 2025
Weblinks: Webseite der Kirchengemeinde



Video

Die beiden Orgeln der Pauluskirche Bad Kreuznach: