Aldenhoven/Siersdorf, St. Johannes der Täufer

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Kirche St. Johannes der Täufer, Aldenhoven/Siersdorf
Orgelbauer: Orgelbau Georg Stahlhuth, Aachen
Baujahr: ca. 1966
Geschichte der Orgel: Im 13. Jahrhundert wurde in Sierdorf eine romanische Kirche errichtet. Diese wurde im 2. Weltkrieg stark beschädigt, konnte aber nach dem Krieg in alter Form wiederhergestellt werden. In dieser Kirche baute Franz Wilhelm Sonreck 1855 eine Orgel mit 10 Registern auf einem Manual und Pedal. Ende der 1950er Jahre wuchs die Bevölkerung in Siesdorf derart an, dass die alte gotische Kirche die Zahl der Gläubigen nicht mehr fassen konnte. Daher wurde von 1957 bis 1959 im Norden an die alte Kirche ein deutlich größerer Neubau nach Plänen des Aachener Architekten Louis Schoberth errichtet. 1959 wurde die Nordwand des Altbaus in drei spitzbogige Öffnungen durchbrochen und dadurch der alte mit dem neuen Teil verbunden. Die feierliche Kirchweihe nahm am 26. Juni 1960 der Aachener Weihbischof Friedrich Hünermann vor. Für den neuen Kirchenbau baute Stahlhuth 1966 eine neue Orgel. Der Verbleib der Sonreck-Orgel ist nicht bekannt.
Windladen: Manuale: Schleifladen, Pedal: Kegellade
Spieltraktur: elektrisch
Registertraktur: elektrisch
Registeranzahl: 32
Manuale: 3 C-g3
Pedal: 1 C-f1
Spielhilfen, Koppeln: Koppeln II-I, III-I, III-II, I-P, II-P, III-P, Handregister, 3 freie Kombinationen, Gr. Plenum, Kl. Plenum, Einzelzungenabsteller



Stahlhuth-Orgel 1966

I Hauptwerk II Brustwerk [1] III Schwellwerk Pedal

Gedacktpommer 16'

Principal 8'

Spitzgedeckt 8'

Oktave 4'

Spillpfeife 2'

Mixtur V 2'

Nonenkornett IV

Trompete 8'

Gedeckt 8'

Rohrgedeckt 4'

Oktave 2'

Querpfeife 1'

Terzsept 4/5' + 4/7'

Scharfzimbel IV 1/3'

Vox humana 8'

Tremulant

Rohrflöte 8'

Quintadena 8'

Prinzipal 4'

Kleingedeckt 4'

Quinte 22/3' [2]

Sifflöte 2'

Terz 13/5'

Scharf IV-VI 1'

Dulcian 16'

Schalmey 8'

Tremulant

Prinzipal 16'

Subbaß 16'

Offenbaß 8'

Waldflöte 4'

Rauschpfeife IV

Liebl. Posaune 16'

Rohrschalmey 8'


  1. schwellbar
  2. gerückt, ursprünglich 11/3'



Sonreck-Orgel 1855-1966

Manual Pedal

Bordun 16' Disc.

Principal 8'

Gedackt 8'

Salicet Disc. 8'

Octavflöt 4'

Quinte 22/3'

Octave 2'

Cornett IV

Euphone 8'

Subbass 16'



Bibliographie

Anmerkungen: Eigene Sichtung 2026
Quellen/Sichtungen: Mund: Sammlung Orgeldispositionen Heft B+F Der Bearbeiter der Mund-Sammlung gibt irrtümlich Wilbrand als Erbauer der neuen Orgel in Siersdorf an.

Wikipediaartikel St. Johannes der Täufer (Siersdorf)