Porta Westfalica/Kleinenbremen, Ev. Kirche

Aus Organ index


Orgelbauer: Konrad Koch, Feuchtwangen
Baujahr: 1973
Geschichte der Orgel: 1747 wurde die erste Orgel in Kleinenbremen erbaut. Nach dem Neubau der Kirche 1893 hatte eine Orgel von Ernst Klassmeier ihren Platz. Sie diente von 1898 bis 1972. Eine vom Stil her ähnliche Orgel in der Hartumer Kirche (Nähe Hille) existiert heute noch. Seit 1973 verrichtet die Orgel von Konrad Koch ihren Dienst.
Umbauten: 1990ger Jahre: Unsachgemäße Umdisponierung und Eingriffe durch Michael Schröder

2025: Reinigung, Rekonstruktion der HW-Mixtur und Umintonation durch Mathias Johannmeier. [1]

Windladen: Schleifladen
Spieltraktur: mechanisch
Registertraktur: mechanisch
Registeranzahl: 23
Manuale: 2, C–g3
Pedal: C–f1
Spielhilfen, Koppeln: Normalkoppeln



Disposition der Koch-Orgel 1973

I Hauptwerk II Brustwerk[2] Pedal

Bordun 16′

Prinzipal 8′

Rohrflöte 8′

Oktave 4′

Flöte 4′

Oktave 2′

Mixtur 4-5f [3]

Trompete 8′

Tremulant

Gedackt 8′

Prinzipal 4′

Gemshorn 4′

Waldflöte 2′

Nasat 11/3'

Sesquialtera 1-2f

Scharff 3f

Holzkrummhorn 8′

Tremulant

Subbaß 16′

Prinzipal 8′

Oktave 4′

Nachthorn 2′

Rauschpfeife 3f

Stillposaune 16′

Trompete 4′

  1. Ein Großteil der neuen Mixturpfeifen stammt vom Brustwerk der abgebauten Orgel der Erfurter Reglerkirche (Cymbel 3f und Quinte,11/3')
  2. bis Mitte 2025 schwellbar
  3. bis 2025 Hintersatz4f

Klassmeier-Orgel 1897–1972

Orgelbeschreibung

Orgelbauer: Ernst Klassmeier (Kirchheide)
Baujahr: 1897
Geschichte der Orgel: 1972/1973 wurde die Klassmeier-Orgel durch die Koch-Orgel ersetzt.
Windladen: Kegelladen
Spieltraktur: mechanisch
Registertraktur: mechanisch
Registeranzahl: 20
Manuale: 2, C–f3
Pedal: C–d1
Spielhilfen, Koppeln: pneumatische Manual- und Pedalkoppeln



Disposition

I Hauptwerk II Nebenwerk Pedal

Bordun 16'

Principal 8'

Hohlflöte 8'

Gamba 8'

Oktav 4'

Flaut-travers 4'

Oktav 2'

Cornett II-IV

Mixtur III 2'

Geigenprinzipal 8'

Lieblich Gedackt 8'

Salicional 8'

Vox Celeste 8'

Geigenprincipal 4'

Flaut-dolce 4'

Violon 16'

Subbass 16'

Octavbass 8'

Bassflöte 8'

Posaune 16'


Klausing-Orgel 1745-1894

Orgelbeschreibung

Orgelbauer: Christian Klausing, Herford
Baujahr: 1745/1747
Geschichte der Orgel: Das 1734 erwähnte Positiv wurde von Klausing in Zahlung gegeben.

1834: Umbauvorschlag durch Kummer, Minden.

1854: Umbauvorschläge durch Möhling, Rinteln.

1857: Umbauvorschlag durch Meyer, Bückeburg

1894: Abbruch der alten Kirche und Zerstörung der Orgel

Spieltraktur: Schleifladen
Registertraktur: mechanisch
Registeranzahl: mechanisch
Manuale: 2, C,D-c3
Pedal: C-f0
Spielhilfen, Koppeln: keine




Disposition von 1745

I Hauptwerk II Positiv Pedal

Bordun 8'

Quintadena 8'

Praestant 4'

Gemshorn 4'

Quinte 3'

Ovtav 2'

Sesquialtera 2f B/D

Mixtur 4f

Trompete 8' B/D

Holzgedackt 8'

Prinzipal 4'

Floete douse 2'

Zymball 3f

Regal 8'

=

-angehängt-


Bildergalerie

Verweise

Bibliographie

Quellen/Sichtungen: Quelle der Disposition von 1897 sind alte Bilder, die 1972 gemacht wurden.
Literatur: Sabine Thiel: Ernst Klaßmeier, Friedrich Klaßmeier: Orgelbauer in Kirchheide bei Lemgo. In: Norddeutsche Orgelbauer und ihre Werke (7). Uwe Pape (Hrsg.). Berlin: Pape (2009), S.110

Rudolf Reuter: Orgeln in Westfalen. Inventar historischer Orgeln in Westfalen und Lippe. Bärenreiter, Kassel 1965

Weblinks: Website der Kirchengemeinde

Wikipedia

Videos

Freie Improvisation – Arne Sill: