Biebertal/Königsberg, evangelische Kirche

Aus Organ index
Version vom 1. März 2026, 19:43 Uhr von Jrbecker (Diskussion | Beiträge) (Typos, Fotos von Wikipedia)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)


Dreuth-Prospekt mit Förster & Nicolaus-Orgel
Datei:Biebertal-Königsberg Kirche Orgel 2.jpg
Dreuth-Prospekt mit Förster & Nicolaus-Orgel
Datei:Königsberg Biebertal Kirche (025).jpg
Dreuth-Prospekt mit Förster & Nicolaus-Orgel
Datei:Königsberg Biebertal Kirche (022).jpg
Blick zum Alter und Orgelempore
Orgelbauer: Förster & Nicolaus, Lich
Baujahr: 1962
Geschichte der Orgel: Die erste Orgel erhielt die 1654 erbaute Kirche im Jahr 1751 durch den Orgelbauer Johann Georg (eigentlich Johann Andreas) Dreuth. Das Instrument hatte 8 Register auf einem Manual und Pedal, die Disposition ist überliefert (s. unten).

Hinter den historischen Prospekt, der hierfür übernommen wurde, erbaute die Werkstatt Wilhelm Sauer, Frankfurt (Oder), eine neue Orgel mit 2 Manualen und 9 Registern. Die Disposition ist unten unter "ehemalige Orgeln" dargestellt.

1938 wird die Sauer-Orgel durch die Wertstatt Friedrich Weigle - wahrscheinlich im Sinne der Orgelbewegung - umgebaut. Die Disposition dieses Umbaus ist bei Bösken nicht mitgeteilt.

Im Jahr 1962 errichtet die Werkstatt Förster & Nicolaus, Lich, wiederum ein neues Instrument hinter dem historischen Prospekt, dabei wird die Dreuth-Disposition aus dem Jahr 1751 rekonstruiert und ein Register im Pedal gegenüber der alten Disposition hinzugefügt.

Gehäuse: Die Orgel verwendet ein historisches Gehäuse aus dem Jahr 1751, das von dem Orgelbauer Johann Georg Dreuth, Griedel, für die von ihm erbaute erste Orgel der Kirche errichtet wurde.
Stimmtonhöhe: a¹ = 440 Hz
Temperatur (Stimmung): gleichstufig
Windladen: Schleifladen
Spieltraktur: mechanisch
Registertraktur: mechanisch
Registeranzahl: 9 Register
Manuale: 1 Manual
Spielhilfen, Koppeln: Pedalkoppel





Disposition 1995 nach der Bezeichnung der Register am Spielschrank

Manualwerk Pedalwerk

Gedackt 8' B/D

Gamba 8' D

Prinzipal 4'

Gedackt 4'

Oktave 2'

Sesquialtera II 2 2/3' D

Mixtur III 1'

Subbaß 16'

Pommer 8'



Bibliographie

Quellen/Sichtungen: Eigene Sichtung User jrbecker, Sommer 1995
Literatur: Bösken, Franz: Quellen und Forschungen zur Orgelgeschichte des Mittelrheins (=Beiträge zur Mittelrheinischen Musikgeschichte, Band 7,1), Band 2: Das Gebiet des ehemaligen Regierungsbezirks Wiesbaden. Teil 1: A–K, S. 515, Schott, Mainz, 1975, ISBN=3-7957-1307-2
Weblinks: Website der Kirchengemeinde wird gerade (2026) umgebaut, wird später ergänzt



Vorgängerinstrumente

Sauer-Orgel von 1921

Orgelbeschreibung

Orgelbauer: Wilhelm Sauer, Frankfurt (Oder)
Baujahr: 1921
Geschichte der Orgel: Die Orgel wurde 1921 erbaut.

1938: Die Sauer-Orgel wird - wahrscheinlich im Sinne der Orgelbewegung - umgebaut.

1962: Die Werkstatt Förster & Nicolaus, Lich, errichtet wiederum ein neues Instrument hinter dem historischen Prospekt, dabei wird die Dreuth-Disposition aus dem Jahr 1751 rekonstruiert und ein Register im Pedal gegenüber der alten Disposition hinzugefügt.

Gehäuse: Das Dreuth-Gehäuse aus dem Jahr 1751 wurde für diese Orgel beibehalten.
Windladen: Kegelladen
Spieltraktur: pneumatisch
Registertraktur: pneumatisch
Registeranzahl: 9 Register
Manuale: 2 Manuale
Spielhilfen, Koppeln: bei Bösken nicht mitgeteilt




Disposition nach Bösken, S. 515, s. Literatur

I. Manual II. Manual Pedalwerk

Principal 8'

Hohlflöte 8'

Octave 4'

Lieblichgedackt 8'

Salicional 8'

Flöte 4'

Subbaß 16'

Violoncello 8'


Anmerkungen



Bibliographie

Literatur: Bösken, Franz: Quellen und Forschungen zur Orgelgeschichte des Mittelrheins (=Beiträge zur Mittelrheinischen Musikgeschichte, Band 7,1), Band 2: Das Gebiet des ehemaligen Regierungsbezirks Wiesbaden. Teil 1: A–K, S. 515, Schott, Mainz, 1975, ISBN=3-7957-1307-2
Weblinks: Website der Kirchengemeinde wird gerade (2026) umgebaut, wird später ergänzt



Dreuth-Orgel von 1751

Orgelbeschreibung

Orgelbauer: Johann Georg (eigentlich Johann Andreas) Dreuth, Griedel
Baujahr: 1751
Geschichte der Orgel: Die Orgel wurde 1921 durch ein neues Instrument der Werkstatt Wilhelm Sauer, Frankfurt (Oder) ersetzt, für das der historischen Prospekt beibehalten wurde.

1938: Die Sauer-Orgel wird - wahrscheinlich im Sinne der Orgelbewegung - umgebaut.

1962: Die Werkstatt Förster & Nicolaus, Lich, errichtet wiederum ein neues Instrument hinter dem historischen Prospekt, dabei wird die Dreuth-Disposition aus dem Jahr 1751 rekonstruiert und ein Register im Pedal gegenüber der alten Disposition hinzugefügt.

Windladen: Schleifladen
Spieltraktur: mechanisch
Registertraktur: mechanisch
Registeranzahl: 8 Register
Manuale: 1 Manual
Pedal: kein Pedal





Disposition 1751

Manualwerk Pedalwerk

Gedackt 8' B/D

Gamba 8' D

Prinzipal 4'

Gedackt 4'

Oktave 2'

Sesquialtera II 2 2/3' D

Mixtur III 1'

Subbaß 16'


Anmerkungen



Bibliographie

Literatur: Bösken, Franz: Quellen und Forschungen zur Orgelgeschichte des Mittelrheins (=Beiträge zur Mittelrheinischen Musikgeschichte, Band 7,1), Band 2: Das Gebiet des ehemaligen Regierungsbezirks Wiesbaden. Teil 1: A–K, S. 515, Schott, Mainz, 1975, ISBN=3-7957-1307-2
Weblinks: Website der Kirchengemeinde wird gerade (2026) umgebaut, wird später ergänzt