Dresden/Striesen, Versöhnungskirche: Unterschied zwischen den Versionen

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Die Kirche wurde als Saalkirche mit einem funktional verbundenen Gemeindesaalgebäude einschließlich weiterer Funktionsräume 1902 von Gustav Rumpel und Arthur Krutzsch entworfen und in den Jahren 1905 bis 1909 von Krutzsch und Rumpels Sohn Fritz errichtet.
Die Kirche wurde als Saalkirche mit einem funktional verbundenen Gemeindesaalgebäude einschließlich weiterer Funktionsräume 1902 von Gustav Rumpel und Arthur Krutzsch entworfen und in den Jahren 1905 bis 1909 von Krutzsch und Rumpels Sohn Fritz errichtet.
Für  die  Orgel  fanden die Architekten eine ungewöhnliche und technisch progressive Lösung.  Eine  Orgel  mit  drei  Manualen  und  Pedal  wurde  so eingeordnet, dass das Pfeifenwerk des dritten Manuals in einem Verbindungsraum  zum  benachbarten  Gemeindehaus  Platz fand. Dieses Teilwerk erhielt auf der Bühne des großen Saals einen  eigenen  Spieltisch  mit  zwei  Manualen  und  Pedal.  Die Schallöffnungen    zur    Kirche    und    zum    Saal    waren    mit Schwelljalousien  versehen,  so  dass  sich  die  Klangstärke stufenlos regeln ließ. Somit besaß die Hauptorgel der Kirche ein schwellbares Fernwerk, während mit dem gleichen Pfeifenbestand ein selbständiges Orgelwerk im Saal verfügbar war. Die Hauptorgel hatte eine pneumatische Traktur, das dritte Manual  und  die  Doppelspielanlage  im  Gemeindehaus-Saal wurden elektro-pneumatisch gesteuert.
   
   
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