Meggen LU, Schlosskapelle Meggenhorn
Adresse: Meggenhornstrasse 53, 6045 Meggen, Kanton Luzern, Schweiz
Gebäude: Schlosskapelle Meggenhorn
| Alternativer Name: | Meggenhorn, Schloss Meggenhorn, Schlossresidenz Meggenhorn |
| Orgelbauer: | M. Welte & Söhne, Freiburg im Breisgau (D) |
| Baujahr: | 1926 |
| Geschichte der Orgel: | Der Spieltisch steht gleich links neben dem Eingang in die Kapelle, in einer hölzernen Nische, die an einen Beichtstuhl erinnert. Die Orgel befindet sich in einem Generalschweller im Keller unter der Kapelle. Durch ein im Fußboden eingelassenes Gitter gelangt der Klang in die Kapelle. Wahlweise kann der Klang der Orgel auch auf die seitlich anschliessende Außenterrasse des Schlosses geleitet werden, die auf der Höhe des Kellers liegt. Hierfür gibt es eine eigene Registerwippe und einen Kombinationsschalter im Spieltisch. 1987 Restaurierung durch Orgelbau Kuhn, Männedorf (CH). 1996 und 2005 Reparaturen durch Kuhn. 2020 Sanierung durch Kuhn aufgrund von Feuchtigkeitsproblemen und Schimmelbefall. |
| Stimmtonhöhe: | a1 = 435 Hz |
| Temperatur (Stimmung): | gleichstufig |
| Windladen: | Registerkanzellen |
| Spieltraktur: | pneumatisch |
| Registertraktur: | pneumatisch |
| Registeranzahl: | 13 (19), 1 Perkussionsregister |
| Manuale: | 2 Manuale, C–c4 |
| Pedal: | C–f1 |
| Spielhilfen, Koppeln: | Koppeln: II-I, II-I sub, II-I super, II super, I super, II-P, I-P. Feste Kombinationen: PP, P, MF, F, Tutti. Handregister. Freie Kombination. Registerschweller (Registercrescendo, rechter Balanciertritt). Auslöser, Generalschweller für die Orgel (linker Balanciertritt). Schwellwerk-Umschaltung Kapelle-Terrasse. Drehgriff (links neben dem II. Manual): Handregister/automatische Register (bei Verwendung des Selbstspielapparats). Drehgriff (rechts neben dem II. Manual): langsam/schnell (Tempo des Selbstspielapparats). Selbstspielapparat über dem Spieltisch (Papierrollen) mit rein pneumatischem Antrieb. |
Disposition
| I. Manual | II. Manual | Pedal |
| Principal 8′
Traversflöte 8′ [1] Gamba 8′ Viol d’orchestre 8′ Vox coelestis 8′ [2] Flöte 4′ Fagott 8′ [3] Harfe[4] |
Principal 8′ [5]
Traversflöte 8′ [6] Bourdon 8′ [7] Horn 8′ [8] Viol d’orchestre 8′ [9] Clarinette 16′ [10] Oboe 8′ Vox humana 8′ [11] Vox humana – Echo[12] Tremulant |
Subbass 16′
Stillgedackt 16′ [13] Flötenbass 8′ [14] |
- Anmerkungen
- ↑ Holz, offen. Ab g1 überblasend.
- ↑ Ab c0.
- ↑ C-h0 durchschlagendes Zungenregister mit Holzstiefeln und Bechern aus Kartonrohr; ab c1 labial, Zinn.
- ↑ Glockenspiel, Metallklangstäbe mit gestimmten Resonanzkörpern aus Holz und Karton.
- ↑ Transmission Principal 8′ I. Manual.
- ↑ Transmission Traversflöte 8′ I. Manual.
- ↑ Holz, gedeckt.
- ↑ Ab f0, Holz, doppelte Länge.
- ↑ Transmission Viol d’orchestre 8′ I. Manual.
- ↑ Ab g0, durchschlagendes Zungenregister, Becher aus Kartonrohr.
- ↑ Aufschlagendes Zungenregister in eigenem Schwellkasten.
- ↑ Steuerung Kastendeckel.
- ↑ Transmission Subbass 16′ (Windabschwächung).
- ↑ Verlängerung Subbass 16′.
Bibliographie
| Literatur: | Eva und Marco Brandazza: Die Orgel von Schloss Meggenhorn. In: Christoph E. Hänggi (Hrsg.), Wie von Geisterhand – Aus Seewen in die Welt – 100 Jahre Welte-Philharmonie-Orgel (Ausstellungskatalog), S. 151–169. Seewen: Museum für Musikautomaten, 2011. PDF-Datei online verfügbar. |
| Weblinks: | * Eintrag auf der Website von Orgelbau Kuhn AG. * Bildergalerie auf der Website von Orgelbau Kuhn AG. * Eintrag zu Schloss Meggenhorn auf Wikipedia. * Eintrag auf www.orgel-verzeichnis.de. |