Kamenz, St. Just: Unterschied zwischen den Versionen

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Subbaß 16'
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Version vom 6. März 2026, 18:18 Uhr


Kamenz, St. Just, Orgel von Carl Eduard Jehmlich.
Orgelbauer: Jehmlich, Carl Eduard, Dresden, op.72
Baujahr: 1882 für das Katholische Lehrerseminar in Bautzen, seit 1936 in St. Just Kamenz
Geschichte der Orgel: Die St.-Just-Kirche oder auch St.-Jodokus-Kirche ist eine aus dem Mittelalter stammende Kapelle, die als Pilgerkirche errichtet wurde und deren Name „Jodokus“ sich wohl zu „Just“ entwickelt hat. Ihre Entstehungszeit liegt wahrscheinlich im Anfang des 13.Jahrhunderts.

Die Orgel wurde von Carl Eduard Jehmlich aus Dresden 1882 für das Katholische Lehrerseminar in Bautzen erbaut. 1930 hat die Bautzner Firma Eule die Orgel aufgekauft, umdisponiert und 1936 in der St.-Just-Kirche aufgestellt. Bei der Restaurierung in den Jahren 2019/20 durch die Firma Orgelbau Ekkehart Groß aus Waditz bei Bautzen wurden zwei Register wieder ausgebaut. Es handelte sich um spätere Einbauten der Orgelbaufirma Eule.

Windladen: Schleifladen
Spieltraktur: mechanisch
Registertraktur: mechanisch
Registeranzahl: 7
Manuale: 2
Pedal: 1
Spielhilfen, Koppeln: Manualkoppel II-I

Pedalkoppel I




Disposition nach Orcasa+Eule

I.MANUAL II.MANUAL PEDAL

Principal 8'

Oktave 4'

Mixtur 3-4fach

Gedackt 8'

Rohrflöte 4'

Spitzflöte 2'

Subbaß 16'



Disposition 1882-1936 nach Groß

I.MANUAL II.MANUAL PEDAL

Principal 8 Fuss

Gedackt 8 Fuss

Octave 4 Fuss

Flöte 8 Fuss

Rohrflöte 4 Fuss

Subbaß 16 Fuss



Bibliographie

Quellen/Sichtungen: Webseite der Kirchgemeinde, Orgelbau Ekkehart Groß
Literatur: Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsen, Orgeldatenbank ORKASA

Jehmlich Orgelbau Dresden GmbH

Weblinks: Wikipedia, St. Just (Kamenz)

Kg-Kamenz-Cunnersdorf St.Justkirche

St. Jodok

Wikipedia, Jehmlich Orgelbau Dresden