Biebertal/Königsberg, evangelische Kirche: Unterschied zwischen den Versionen
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|GEHÄUSE = Die Orgel verwendet ein historisches Gehäuse. | |GEHÄUSE = Die Orgel verwendet ein historisches Gehäuse aus dem Jahr 1751, das von dem Orgelbauer Johann Georg Dreuth, Griedel. | ||
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Hinter den historischen Prospekt, der hierfür übernommen wurde, erbaute die Werkstatt [https://organindex.de/index.php?title=Kategorie:Sauer,_Wilhelm_Orgelmanufaktur Wilhelm Sauer], Frankfurt (Oder), eine neue Orgel mit 2 Manualen und 9 Registern. Die Disposition ist unten unter "ehemalige Orgeln" dargestellt. | |||
1938 wird die Sauer-Orgel durch die Wertstatt [https://organindex.de/index.php?title=Kategorie:Weigle,_Orgelbau Friedrich Weigle] - wahrscheinlich im Sinne der Orgelbewegung - umgebaut. Die Disposition dieses Umbaus ist bei Bösken nicht mitgeteilt. | |||
Im Jahr 1962 errichtet die Werkstatt Förster & Nicolaus, Lich, wiederum ein neues Instrument hinter dem historischen Prospekt, dabei wird die Dreuth-Dipsotion aus dem Jahr 1751 rekonstruiert und ein Register im Pedal gegenüber der alten Disposition hinzugefügt. | |||
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Version vom 1. März 2026, 01:21 Uhr
Adresse: Schloßstraße, 35444 Biebertal-Königsberg
Gebäude: evangelische Kirche
| Orgelbauer: | Förster & Nicolaus, Lich |
| Baujahr: | 1962 |
| Geschichte der Orgel: | Die erste Orgel erhielt die 1654 erbaute Kirche im Jahr 1751 durch den Orgelbauer Johann Georg (eigentlich Johann Andreas) Dreuth. Das Instrument hatte 8 Register auf einem Manual und Pedal, die Disposition ist überliefert (s. unten).
Hinter den historischen Prospekt, der hierfür übernommen wurde, erbaute die Werkstatt Wilhelm Sauer, Frankfurt (Oder), eine neue Orgel mit 2 Manualen und 9 Registern. Die Disposition ist unten unter "ehemalige Orgeln" dargestellt. 1938 wird die Sauer-Orgel durch die Wertstatt Friedrich Weigle - wahrscheinlich im Sinne der Orgelbewegung - umgebaut. Die Disposition dieses Umbaus ist bei Bösken nicht mitgeteilt. Im Jahr 1962 errichtet die Werkstatt Förster & Nicolaus, Lich, wiederum ein neues Instrument hinter dem historischen Prospekt, dabei wird die Dreuth-Dipsotion aus dem Jahr 1751 rekonstruiert und ein Register im Pedal gegenüber der alten Disposition hinzugefügt. |
| Gehäuse: | Die Orgel verwendet ein historisches Gehäuse aus dem Jahr 1751, das von dem Orgelbauer Johann Georg Dreuth, Griedel. |
| Stimmtonhöhe: | a¹ = 440 Hz |
| Temperatur (Stimmung): | gleichstufig |
| Windladen: | Schleifladen |
| Spieltraktur: | mechanisch |
| Registertraktur: | mechanisch |
| Registeranzahl: | 9 Register |
| Manuale: | 1 Manual |
| Spielhilfen, Koppeln: | Pedalkoppel |
Disposition 1995 nach der Bezeichnung der Register am Spielschrank
| Manualwerk | Pedalwerk |
Gedackt 8' B/D Gamba 8' D Prinzipal 4' Gedackt 4' Oktave 2' Sesquialtera II 2 2/3' D Mixtur III 1' |
Subbaß 16' Pommer 8' |
Bibliographie
| Quellen/Sichtungen: | Eigene Sichtung User jrbecker, Sommer 1955 |
| Literatur: | Bösken, Franz: Quellen und Forschungen zur Orgelgeschichte des Mittelrheins (=Beiträge zur Mittelrheinischen Musikgeschichte, Band 7,1), Band 2: Das Gebiet des ehemaligen Regierungsbezirks Wiesbaden. Teil 1: A–K, S. 515, Schott, Mainz, 1975, ISBN=3-7957-1307-2 |
| Weblinks: | Website der Kirchengemeinde wird gerade (2026) umgebaut, wird später ergänzt |