Crimmitschau, St. Johannis: Unterschied zwischen den Versionen
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Der erste Spatenstich erfolgte am 5. Oktober 1908. Die feierliche Grundsteinlegung fand am 22. Oktober desselben Jahres statt und bereits am 2. Advent 1910 konnte die Kirche geweiht werden. Sie war Ergebnis eines Architekturwettbewerbs nach Plänen des Leipziger Architekten Walter Wiesinger in einen zeittypischen Mischstil aus Elementen der Romanik und des Barock. | Der erste Spatenstich für die Kirche erfolgte am 5. Oktober 1908. Die feierliche Grundsteinlegung fand am 22. Oktober desselben Jahres statt und bereits am 2. Advent 1910 konnte die Kirche geweiht werden. Sie war Ergebnis eines Architekturwettbewerbs nach Plänen des Leipziger Architekten Walter Wiesinger in einen zeittypischen Mischstil aus Elementen der Romanik und des Barock. | ||
Die pneumatische Orgel ist ein Werk von Gebrüder Jehmlich (Bruno & Emil), Dresden, aus dem Jahr 1911 mit 35 Registern auf zwei Manualen und Pedal. | Die pneumatische Orgel ist ein Werk von Gebrüder Jehmlich (Bruno & Emil), Dresden, aus dem Jahr 1911 mit 35 Registern auf zwei Manualen und Pedal. | ||
Version vom 26. Februar 2026, 09:16 Uhr
Adresse: Hainstraße, St. Johanniskirche,08451 Crimmitschau
Gebäude: Crimmitschau, St. Johannis, Evangelisch-Lutherische Kirche
| Orgelbauer: | Gebrüder Jehmlich (Bruno & Emil), op.289 |
| Baujahr: | 1911 |
| Geschichte der Orgel: | Der erste Spatenstich für die Kirche erfolgte am 5. Oktober 1908. Die feierliche Grundsteinlegung fand am 22. Oktober desselben Jahres statt und bereits am 2. Advent 1910 konnte die Kirche geweiht werden. Sie war Ergebnis eines Architekturwettbewerbs nach Plänen des Leipziger Architekten Walter Wiesinger in einen zeittypischen Mischstil aus Elementen der Romanik und des Barock.
Die pneumatische Orgel ist ein Werk von Gebrüder Jehmlich (Bruno & Emil), Dresden, aus dem Jahr 1911 mit 35 Registern auf zwei Manualen und Pedal. 1960 wurde die Orgel durch die Orgelbaufirma Eule umdisponiert. Details dazu sind nicht bekannt. 2003 erfolgte eine Generalüberholung der Orgel durch Orgelbaumeister Georg Wünning (1948-2025). |
| Windladen: | Kegelladen |
| Spieltraktur: | pneumatisch |
| Registertraktur: | pneumatisch |
| Registeranzahl: | 35+1 Transmission |
| Manuale: | 2, C-a³ |
| Pedal: | C-f1 |
| Spielhilfen, Koppeln: | Normalkoppeln 3
Freie Vorbereitung Tremulant II Crescendotritt |
Disposition
| I.MANUAL | II.MANUAL | PEDAL |
Gedacktpommer 16' Prinzipal 8' Rohrgedackt 8' Quintade 8' Oktave 4' Spitzflöte 4' Quinte 2 2/3' Oktave 2' Blockflöte 2' Terz 1 3/5' bis 2/5' Cornett 3-4fach Mixtur 4fach Trompete 8' |
Gemshorn 8' Gedackt 8' Prinzipal 4' Rohrflöte 4' Nassat 2 2/3' Spitzoktave 2' Nachthorn 2' Quinte 1 1/3' Septime 1 1/7' Schwiegel 1' Sesquialtera 2fach Scharf 4fach Zimbel 3fach Oboe 8' |
Violon 16' Subbaß 16' Prinzipal 8' Gemshorn 8' (Tr.) Tr. II. Manual Choralbaß 4' Nachthorn 2' Rauschpfeife 6fach Posaune 16' Trompete 8' |
Bibliographie
| Quellen/Sichtungen: | Orcasa, Jehmlich Orgelbau Dresden GmbH |
| Weblinks: | Wikipedia, Johanniskirche Crimmitschau |