Hermagor-Pressegger See/Rattendorf, St. Andreas und Markus: Unterschied zwischen den Versionen

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Die Orgel verfügt daher kein elektrisches Gebläse. Das Pedal ist derzeit nicht spielbar, die Pedalpfeifen sind unterhalb des Gehäuses liegend nicht Richtung Kirchenraum verbaut.
 
Eigene Sichtung 28.8.2020
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Aktuelle Version vom 5. März 2026, 14:35 Uhr


Orgelbauer: unbekannt
Baujahr: 1770
Geschichte der Orgel: 1770 für Pfarrkirche Rosegg/St. Michael errichtet

1830 nach Dellach/St. Daniel transferiert durch Carl Schehl

1864 nach Rattendorf transferiert und Pedal hinzugefügt durch Josef Grafenauer

Windladen: Schleifladen
Spieltraktur: mechanisch
Registertraktur: mechanisch
Registeranzahl: 6
Manuale: 1, CE-C3
Pedal: C-H (chromatisch)
Spielhilfen, Koppeln: Pedal fest gekoppelt





Disposition

Manual Pedal

Flauto 8'[1]

Principal 4'

Flaut 4'

Octav 2'

Quint 11/3'

Mixtur 1 fach (1/2')

Offen Holz 8'




Bibliographie

Anmerkungen: Die Rattendorfer Orgel wurde ursprünglich im Jahre 1770 von dem Grazer Orgelbauer Carl Schehl für die Pfarrkirche St. Michael in Rosegg gebaut. Sie gelangte 1830 nach Dellach bei St. Daniel im Gailtal (→ Nr. 99). Im Jahre 1863 kam sie schließlich nach Rattendorf, wo sie Josef Grafenauer (Egg) 1864 aufstellte und umbaute. Bei dieser Arbeit fügte er das Pedal hinzu. Im Laufe der Jahre erfuhr das Instrument kleinere Änderungen – Überstreichen des ursprünglich grün marmorierten Gehäuses, Entfernen einer Mixturreihe und evtl. Erneuerung des Magazinbalges –, die aber nicht genauer zu datieren sind. Bis heute wird die Orgel mechanisch bloß mit mittels Magazinbalg mit Wind versorgt (vgl. http://www.orgelsammlung.de/orgelsammlung/094/).

Die Orgel verfügt daher kein elektrisches Gebläse. Das Pedal ist derzeit nicht spielbar, die Pedalpfeifen sind unterhalb des Gehäuses liegend nicht Richtung Kirchenraum verbaut.

Eigene Sichtung 28.8.2020

Weblinks:
  1. offene Flöte, C-H gedeckt