Königsbrück/Neukirch, Evangelisch-Lutherische-Kirche: Unterschied zwischen den Versionen

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Die Evangelische Pfarrkirche wurde 1241 erstmals erwähnt. Erneuerungen am Gebäude fanden 1693 und 1851 statt und 1888 eine umfassende Erneuerung und Erhöhung des Kirchenschiffes. Restaurierungen am und im Gebäude 1956–59 und 1990–94.
Im Jahr 1791 erhielt die Kirche eine erste Orgel. Der Erbauer ist unbekannt.
1844 wurde erneut eine neue Orgel angeschafft. Der Erbauer war Johann Traugott Hornhauer aus Großröhrsdorf (1809-1849). Das Instrument musste mehrfach repariert werden.
 
1938 erhielt die Gemeinde ein Instrument, welches ursprünglich 1912 für den Gebetssaal der Sahn-Schule in Crimmitschau erbaut wurde. Die Orgelbauer waren Gebrüder Jehmlich (Bruno & Emil) aus Dresden. Das Werk wurde als op.332 erbaut und 1938 nach Neukirch bei Königsbrück umgesetzt und umdisponiert. Es erhielt die Werknummer 560. In Crimmitschau wurde die Orgel nicht mehr benötigt. Dort gab es seit 1937 eine neue Kirche mit einer neuen Orgel von Jehmlich in der Lutherkirche in Crimmitschau-Leitelshain, op.494.
 
1994 Generalüberholung der Orgel durch Johannes Lindner. Entfernung der Register Salicional 8‘ und Nassard 2 2/3‘ im 2. Manual.
Eintritt der Register und Koppeln in der Walze.
MK, PKII, Blockflöte 2‘, Gedackt 8‘, Subbass 16‘, Principal 8‘, Rohrflöte 4‘, Principal 4‘, PKI, Scharff 3fach, Superoktavkoppel I-I.
 
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|REGISTERTRAKTUR =pneumatisch
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Pedalkoppel I
   
Pedalkoppel II
   
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Tutti
   
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{{Disposition2
{{Disposition2
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|ÜBERSCHRIFT    =Disposition 1994 nach Orcasa
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{{Disposition2
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|REGISTER WERK 1 =
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|REGISTER WERK 2 =
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Gedackt 8‘
 
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Subbaß 16'
'''Koppeln'''
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Kalkant
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Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsen, Orgeldatenbank ORKASA
 
Jehmlich Orgelbau Dresden GmbH
 
Lexikon norddeutscher Orgelbauer, Bd.2, Sachsen und Umgebung, Pape-Verlag Berlin, 2012. Neukirch bei Königsbrück, Hornhauer, Johann Traugott aus Großröhrsdorf (1809-1849) ohne Jahr.
 
Die Diöcesen Bautzen und Kamenz, Die Parochie Neukirch bei Königsbrück von Friedrich Grode, Spalte 205-216, Leipzig, Strauch 1905.
 
 
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[https://de.wikipedia.org/wiki/Neukirch_(bei_K%C3%B6nigsbr%C3%BCck) Wikipedia, Neukirch bei Königsbrück]
 
[https://kirche-schwepnitz.de/ Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde Schwepnitz-Neukirch-Schmorkau]
 
[https://kirche-schwepnitz.de/geschichte-neukirch/ Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde Schwepnitz-Neukirch-Schmorkau, Geschichte]
 
[https://de.wikipedia.org/wiki/Jehmlich_Orgelbau_Dresden Wikipedia, Jehmlich Orgelbau Dresden]
     
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Aktuelle Version vom 29. März 2026, 17:24 Uhr


Orgelbauer: 1912 Gebrüder Jehmlich Bruno & Emil, Dresden, op.332, 1938 umgesetzt nach Neukirch und umgebaut als op.560 durch die gleiche Firma.
Baujahr: 1912 erbaut für Crimmitschau, Sahn-Schule (Lutherkirche) als op.332 1938 umgesetzt nach Neukirch-Königsbrück, Evangelisch-Lutherische Kirche.
Geschichte der Orgel: Die Evangelische Pfarrkirche wurde 1241 erstmals erwähnt. Erneuerungen am Gebäude fanden 1693 und 1851 statt und 1888 eine umfassende Erneuerung und Erhöhung des Kirchenschiffes. Restaurierungen am und im Gebäude 1956–59 und 1990–94.

Im Jahr 1791 erhielt die Kirche eine erste Orgel. Der Erbauer ist unbekannt. 1844 wurde erneut eine neue Orgel angeschafft. Der Erbauer war Johann Traugott Hornhauer aus Großröhrsdorf (1809-1849). Das Instrument musste mehrfach repariert werden.

1938 erhielt die Gemeinde ein Instrument, welches ursprünglich 1912 für den Gebetssaal der Sahn-Schule in Crimmitschau erbaut wurde. Die Orgelbauer waren Gebrüder Jehmlich (Bruno & Emil) aus Dresden. Das Werk wurde als op.332 erbaut und 1938 nach Neukirch bei Königsbrück umgesetzt und umdisponiert. Es erhielt die Werknummer 560. In Crimmitschau wurde die Orgel nicht mehr benötigt. Dort gab es seit 1937 eine neue Kirche mit einer neuen Orgel von Jehmlich in der Lutherkirche in Crimmitschau-Leitelshain, op.494.

1994 Generalüberholung der Orgel durch Johannes Lindner. Entfernung der Register Salicional 8‘ und Nassard 2 2/3‘ im 2. Manual. Eintritt der Register und Koppeln in der Walze. MK, PKII, Blockflöte 2‘, Gedackt 8‘, Subbass 16‘, Principal 8‘, Rohrflöte 4‘, Principal 4‘, PKI, Scharff 3fach, Superoktavkoppel I-I.

Windladen: Kegelladen
Spieltraktur: pneumatisch
Registertraktur: pneumatisch
Registeranzahl: 7
Manuale: 2, C-f³
Pedal: C-d1
Spielhilfen, Koppeln: Manualkoppel II-I

Pedalkoppel I

Pedalkoppel II

Superoktavkoppel I-I

Tutti

Crescendowalze

Calcant

Pfeifensignal




Disposition 1994 nach Orcasa

I.MANUAL II.MANUAL PEDAL

Principal 8'

Rohrflöte 4'

Scharff 3fach

Gedackt 8'

Principal 4'

Blockflöte 2'

Subbaß 16'



Disposition von 1938, Neukirch, op.560

I.MANUAL, C-f³ II.MANUAL,C-g³ PEDAL, C-d1

Prinzipal 8‘

Rohrflöte 4‘

Scharf 3fach 2‘

Gedackt 8‘

Salizional 8‘

Prinzipal 4‘

Nassard 2 2/3‘

Blockflöte 2‘

Subbaß 16'

Koppeln

Manualkoppel II/I

Pedalkoppel I

Pedalkoppel II

Superoktavkoppel I/I

Tutti

Walze mit Anzeiger

Kalkant



Bibliographie

Literatur: Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsen, Orgeldatenbank ORKASA

Jehmlich Orgelbau Dresden GmbH

Lexikon norddeutscher Orgelbauer, Bd.2, Sachsen und Umgebung, Pape-Verlag Berlin, 2012. Neukirch bei Königsbrück, Hornhauer, Johann Traugott aus Großröhrsdorf (1809-1849) ohne Jahr.

Die Diöcesen Bautzen und Kamenz, Die Parochie Neukirch bei Königsbrück von Friedrich Grode, Spalte 205-216, Leipzig, Strauch 1905.

Weblinks: Wikipedia, Neukirch bei Königsbrück

Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde Schwepnitz-Neukirch-Schmorkau

Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde Schwepnitz-Neukirch-Schmorkau, Geschichte

Wikipedia, Jehmlich Orgelbau Dresden