Stanz bei Landeck, hll. Peter und Paul: Unterschied zwischen den Versionen
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- Einbau einer kleinen Zusatzwindlade im Unterbau für zwei der vier neuen Pedaltöne (Windlade trägt nur vier Pfeifen). | - Einbau einer kleinen Zusatzwindlade im Unterbau für zwei der vier neuen Pedaltöne (Windlade trägt nur vier Pfeifen). | ||
* '''1876''' | * '''1876''': Umbau durch Josef Sies: | ||
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- Ersatz der kriegsbedingt abgelieferten Prospektpfeifen durch Zinkpfeifen. | - Ersatz der kriegsbedingt abgelieferten Prospektpfeifen durch Zinkpfeifen. | ||
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- Auf ds° der Posaune Einbau einer gedeckten Holzpfeife statt einer Zungenpfeife | - Auf ds° der Posaune Einbau einer gedeckten Holzpfeife statt einer Zungenpfeife | ||
- Übermalung der Registerbeschriftungen von 1796 und Ersatz durch Pergamentschildchen | - Übermalung der Registerbeschriftungen von 1796 und Ersatz durch Pergamentschildchen | ||
* '''2015''' | * '''2015''' | ||
- Bei der Restaurierung der [[Stams, Heiligblutkapelle|Greil-Orgel von 1771 in der Heilig-Blut-Kapelle im Kloster Stams]], nahm man aufgrund der archivalischen Situation zunächst an, die Orgel in Stanz könne ebenfalls von Franz Greil stammen; Orgelbau Linder zog sie daher teilweise als Vergleich heran. | - Bei der Restaurierung der [[Stams, Heiligblutkapelle|Greil-Orgel von 1771 in der Heilig-Blut-Kapelle im Kloster Stams]], nahm man aufgrund der archivalischen Situation zunächst an, die Orgel in Stanz könne ebenfalls von Franz Greil stammen; Orgelbau Linder zog sie daher teilweise als Vergleich heran. | ||
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|LITERATUR = „Der Orgelbauer Franz Greil“ in: Kurt Estermann (Hrsg.), Die Orgeln der Zisterzienserabtei Stift Stams, Innsbruck 2016, S. 192 ff. | |LITERATUR = „Der Orgelbauer Franz Greil“ in: Kurt Estermann (Hrsg.), Die Orgeln der Zisterzienserabtei Stift Stams, Innsbruck 2016, S. 192 ff. | ||
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Aktuelle Version vom 15. April 2026, 14:35 Uhr
Adresse: 6500 Stanz bei Landeck 13, Österreich
Gebäude: Pfarrkirche Stanz bei Landeck - Seelsorgeraum Vorderes Stanzertal - Diözese Innsbruck
| Orgelbauer: | Georg Mader (Barwies, 1753-1820) |
| Baujahr: | 1796 |
| Geschichte der Orgel: |
- Erbauung der Orgel durch Georg Mader; Verwendung zahlreicher älterer Pfeifen unterschiedlicher Herkunft.
- Erweiterung des Pedalumfangs von 9 auf 13 Tasten.
- Austausch Coppl 8′ in Principal 8′ und Verschiebung der Repetition der Quint auf d°
- Ersatz der kriegsbedingt abgelieferten Prospektpfeifen durch Zinkpfeifen.
- Neuordnung der Pfeifen an ihren ursprünglichen Standort.
- Bei der Restaurierung der Greil-Orgel von 1771 in der Heilig-Blut-Kapelle im Kloster Stams, nahm man aufgrund der archivalischen Situation zunächst an, die Orgel in Stanz könne ebenfalls von Franz Greil stammen; Orgelbau Linder zog sie daher teilweise als Vergleich heran. |
| Umbauten: | 1876 Umbau von Josef Sies. 1978 Umbau von der Firma Pirchner. |
| Gehäuse: | Orgelgehäuse mit Weinrankenschleierbrettern |
| Windladen: | Schleifladen |
| Spieltraktur: | mechanisch |
| Registertraktur: | mechanisch |
| Registeranzahl: | 9 |
| Manuale: | 1, CDE-c3 |
| Pedal: | CDE-e |
Disposition
| Manual | Pedal |
Subbass 8' Oktavbass 4' Posaune 8' |
- Anmerkungen
Bibliographie
| Anmerkungen: | Bei der Restaurierung der Greil-Orgel in der Heiligblutkapelle des Stiftes Stams durch den Orgelbauer Alois Linder im Jahre 2015 wurde die Manualklaviatur nach dem Vorbild der Orgel von Stanz bei Landeck rekonstruiert (siehe http://www.orgelbau-linder.de/); Franz Greil ist aber nicht der Erbauer der Orgel in Stanz bei Landeck, wie sich später herausstellte. |
| Quellen/Sichtungen: | Beschreibung der Kirche auf www.stanz-landeck.gv.at |
| Literatur: | „Der Orgelbauer Franz Greil“ in: Kurt Estermann (Hrsg.), Die Orgeln der Zisterzienserabtei Stift Stams, Innsbruck 2016, S. 192 ff. |
| Weblinks: | Artikel zu Georg Mader auf orgeln.musikland-tirol.at |