Stanz bei Landeck, hll. Peter und Paul: Unterschied zwischen den Versionen

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|UMBAU          = 1876 Umbau von Josef Sies. 1978 Umbau von der Firma Pirchner.
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* '''1796'''
- Erbauung der Orgel durch Georg Mader; Verwendung zahlreicher älterer Pfeifen unterschiedlicher Herkunft.
* '''Kurz nach der Erbauung''' (frühes 19. Jahrhundert)
- Erweiterung des Pedalumfangs von 9 auf 13 Tasten.
- Einbau einer kleinen Zusatzwindlade im Unterbau für zwei der vier neuen Pedaltöne (Windlade trägt nur vier Pfeifen).
* '''1876''': Umbau durch Josef Sies:
- Austausch Coppl 8′ in Principal 8′ und Verschiebung der Repetition der Quint auf d°
* nach '''1918'''
- Ersatz der kriegsbedingt abgelieferten Prospektpfeifen durch Zinkpfeifen.
* '''1978''': Restaurierung durch Orgelbau Pirchner:
- Neuordnung der Pfeifen an ihren ursprünglichen Standort.
- Rückgängigmachung der Eingriffe von Sies (Ausnahme: Metallpfeifen der Flöte 4′ wurden belassen).
- Erneuerung der größten Pfeifen der Superoctav 2′ trotz erhaltener Originale
- Auf ds° der Posaune Einbau einer gedeckten Holzpfeife statt einer Zungenpfeife
- Übermalung der Registerbeschriftungen von 1796 und Ersatz durch Pergamentschildchen
* '''2015'''
- Bei der Restaurierung der [[Stams, Heiligblutkapelle|Greil-Orgel von 1771 in der Heilig-Blut-Kapelle im Kloster Stams]], nahm man aufgrund der archivalischen Situation zunächst an, die Orgel in Stanz könne ebenfalls von Franz Greil stammen; Orgelbau Linder zog sie daher teilweise als Vergleich heran.
- Forschungsergebnis später: Zuschreibung an Georg Mader (Greil-Artikel S. 193, Anm. 10).
 
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|ANMERKUNGEN    = Bei der Restaurierung der Greil-Orgel in der Heiligblutkapelle des Stiftes Stams durch den Orgelbauer Alois Linder im Jahre 2015 wurde die Manualklaviatur nach dem Vorbild der Greil-Orgel von Stanz bei Landeck rekonstruiert (siehe http://www.orgelbau-linder.de/).
|ANMERKUNGEN    = Bei der Restaurierung der Greil-Orgel in der Heiligblutkapelle des Stiftes Stams durch den Orgelbauer Alois Linder im Jahre 2015 wurde die Manualklaviatur nach dem Vorbild der Orgel von Stanz bei Landeck rekonstruiert (siehe http://www.orgelbau-linder.de/); Franz Greil ist aber nicht der Erbauer der Orgel in Stanz bei Landeck, wie sich später herausstellte.
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|QUELLEN        = [https://www.stanz-landeck.gv.at/Unser_Stanz/Sehenswuerdigkeiten/Pfarrkirche_zu_den_Hl_Aposteln_Petrus_u_Paulus Beschreibung der Kirche auf www.stanz-landeck.gv.at]
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|LITERATUR      =  „Der Orgelbauer Franz Greil“ in: Kurt Estermann (Hrsg.), Die Orgeln der Zisterzienserabtei Stift Stams, Innsbruck 2016, S. 192 ff.
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Aktuelle Version vom 15. April 2026, 14:35 Uhr


Orgelbauer: Georg Mader (Barwies, 1753-1820)
Baujahr: 1796
Geschichte der Orgel:
  • 1796

- Erbauung der Orgel durch Georg Mader; Verwendung zahlreicher älterer Pfeifen unterschiedlicher Herkunft.

  • Kurz nach der Erbauung (frühes 19. Jahrhundert)

- Erweiterung des Pedalumfangs von 9 auf 13 Tasten.
- Einbau einer kleinen Zusatzwindlade im Unterbau für zwei der vier neuen Pedaltöne (Windlade trägt nur vier Pfeifen).

  • 1876: Umbau durch Josef Sies:

- Austausch Coppl 8′ in Principal 8′ und Verschiebung der Repetition der Quint auf d°

  • nach 1918

- Ersatz der kriegsbedingt abgelieferten Prospektpfeifen durch Zinkpfeifen.

  • 1978: Restaurierung durch Orgelbau Pirchner:

- Neuordnung der Pfeifen an ihren ursprünglichen Standort.
- Rückgängigmachung der Eingriffe von Sies (Ausnahme: Metallpfeifen der Flöte 4′ wurden belassen).
- Erneuerung der größten Pfeifen der Superoctav 2′ trotz erhaltener Originale
- Auf ds° der Posaune Einbau einer gedeckten Holzpfeife statt einer Zungenpfeife
- Übermalung der Registerbeschriftungen von 1796 und Ersatz durch Pergamentschildchen

  • 2015

- Bei der Restaurierung der Greil-Orgel von 1771 in der Heilig-Blut-Kapelle im Kloster Stams, nahm man aufgrund der archivalischen Situation zunächst an, die Orgel in Stanz könne ebenfalls von Franz Greil stammen; Orgelbau Linder zog sie daher teilweise als Vergleich heran.
- Forschungsergebnis später: Zuschreibung an Georg Mader (Greil-Artikel S. 193, Anm. 10).

Umbauten: 1876 Umbau von Josef Sies. 1978 Umbau von der Firma Pirchner.
Gehäuse: Orgelgehäuse mit Weinrankenschleierbrettern
Windladen: Schleifladen
Spieltraktur: mechanisch
Registertraktur: mechanisch
Registeranzahl: 9
Manuale: 1, CDE-c3
Pedal: CDE-e





Disposition

Manual Pedal

Copl 8' [1]

Prinzipal 4' [2]

Flöte 4'

Oktav 2'

Quint 11/3'

Mixtur 1'

Subbass 8'

Oktavbass 4'

Posaune 8'

Anmerkungen
  1. Ton cis ist ans Pedal angehängt
  2. Ton dis ist ans Pedal angehängt



Bibliographie

Anmerkungen: Bei der Restaurierung der Greil-Orgel in der Heiligblutkapelle des Stiftes Stams durch den Orgelbauer Alois Linder im Jahre 2015 wurde die Manualklaviatur nach dem Vorbild der Orgel von Stanz bei Landeck rekonstruiert (siehe http://www.orgelbau-linder.de/); Franz Greil ist aber nicht der Erbauer der Orgel in Stanz bei Landeck, wie sich später herausstellte.
Quellen/Sichtungen: Beschreibung der Kirche auf www.stanz-landeck.gv.at
Literatur: „Der Orgelbauer Franz Greil“ in: Kurt Estermann (Hrsg.), Die Orgeln der Zisterzienserabtei Stift Stams, Innsbruck 2016, S. 192 ff.
Weblinks: Artikel zu Georg Mader auf orgeln.musikland-tirol.at