Mandelbachtal/Bebelsheim, St. Margaretha: Unterschied zwischen den Versionen

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|GESCHICHTE      = Nachdem nach dem Verlust der ursprüglichen Stumm-Orgel (s. u.) während des zweiten Weltkrieges zunächst ein einmanualiges, später ein zweimanualiges Harmonium aus privater Finanzierung zur Gemendebegleitung gebraucht worden war, wurde die neue Mayer-Orgel am 3. März 1968 eingeweiht. Die Orgel im Wert von 65.400 DM wurde durch Spenden und Sammlungen des Kirchenrats finanziert.
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Trompete 8'
Trompete 8'
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Gedackt 8'
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Subbass 16'
Subbass 16'


Prinzipal 8'
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Gemshorn 8'
Gemshorn 8'
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Bebelsheim, St. Margaretha, Mayer-Orgel (8).jpg|Hauptwerk
Bebelsheim, St. Margaretha, Mayer-Orgel (8).jpg|Hauptwerk
Bebelsheim, St. Margaretha, Mayer-Orgel (9).jpg|Hauptwerk
Bebelsheim, St. Margaretha, Mayer-Orgel (9).jpg|Hauptwerk
Bebelsheim, St. Margaretha, Mayer-Orgel (10).jpg|Positiv
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Bebelsheim, St. Margaretha, Mayer-Orgel (13).jpg|Gedackt 8' des Positivs liegend unter der Pedallade
Bebelsheim, St. Margaretha, Mayer-Orgel (13).jpg|Gedackt 8' des Brustwerks liegend unter der Pedallade
Bebelsheim, St. Margaretha, Mayer-Orgel (14).jpg|Pedalwerk C-Seite
Bebelsheim, St. Margaretha, Mayer-Orgel (14).jpg|Pedalwerk C-Seite
Bebelsheim, St. Margaretha, Mayer-Orgel (15).jpg|Pedalwerk Cis-Seite
Bebelsheim, St. Margaretha, Mayer-Orgel (15).jpg|Pedalwerk Cis-Seite
St. Margaretha Spieltisch interieur.jpg|Traktur im Spieltischinneren
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== Stumm-Orgel 1844-1939 ==
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1881 wurde die Orgel umfassend repariert; im Ersten Weltkrieg mussten insgesamt 70kg an Metallpfeifen an abgegeben werden. Nach dem Krieg wurde die Orgel wieder aufgebaut, vermutlich sogar erweitert. Nach dem Zweiten Weltkrieg waren zumindest noch die Holzpfeifen des Instruments vorhanden, das Instrument jedoch unbrauchbar.
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== Verweise ==
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|QUELLEN        = Eigene Sichtung - September 2023
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Festschrift zur Orgelweihe 1968   
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Aktuelle Version vom 30. August 2025, 22:43 Uhr


Orgelbauer: Hugo Mayer Orgelbau
Baujahr: 1968
Geschichte der Orgel: Nachdem nach dem Verlust der ursprüglichen Stumm-Orgel (s. u.) während des zweiten Weltkrieges zunächst ein einmanualiges, später ein zweimanualiges Harmonium aus privater Finanzierung zur Gemendebegleitung gebraucht worden war, wurde die neue Mayer-Orgel am 3. März 1968 eingeweiht. Die Orgel im Wert von 65.400 DM wurde durch Spenden und Sammlungen des Kirchenrats finanziert.
Windladen: Schleifladen
Spieltraktur: mechanisch
Registertraktur: elektrisch
Registeranzahl: 20
Manuale: 2 C-g3
Pedal: 1 C-f1
Spielhilfen, Koppeln: II/I, I/P, II/P, 2 freie Kombinationen, Tutti, Zungeneinzelabsteller




Disposition

I Hauptwerk II Brustwerk Pedal

Prinzipal 8'

Spitzgedackt 8'

Octave 4'

Quinte 22/3'

Octave 2'

Mixtur 4-6f 11/3'

Trompete 8'

Gedackt 8'

Prinzipal 4'

Feldflöte 4'

Blockflöte 2'

Terz 13/5'

Quintzimbel 3-4f 2/3'

Krummhorn 8'

Tremolo

Subbass 16'

Prinzipalbass 8'

Gemshorn 8'

Choralflöte 4'

Rauschpfeife 3f 4'

Posaune 16'


Stumm-Orgel 1844-1939

Orgelbeschreibung

Orgelbauer: Gebr. Stumm (Carl u. Franz Heinrich)
Baujahr: 1844
Geschichte der Orgel: Die erste Orgel erhielt die Kirche 1844 zum Preis von 1.598 Gulden aus der Werkstatt der Gebr. Stumm aus Sulzbach. Zuvor wurde ein sog. "Singhorn" [sic!] im Chor eingesetzt, bei dem ein Vorsänger in dieses hineinsang und der Klang durch das Horn verstärkt wurde. Der Auftrag wurde 1842 beschlossen, und die Orgel wurde am 31. Oktober 1844 abgenommen.

1881 wurde die Orgel umfassend repariert; im Ersten Weltkrieg mussten insgesamt 70kg an Metallpfeifen an abgegeben werden. Nach dem Krieg wurde die Orgel wieder aufgebaut, vermutlich sogar erweitert. Nach dem Zweiten Weltkrieg waren zumindest noch die Holzpfeifen des Instruments vorhanden, das Instrument jedoch unbrauchbar.

Registeranzahl: 11
Manuale: 1
Spielhilfen, Koppeln: Tremulant





Disposition der Stumm-Orgel 1844

Manual Pedal

Prinzipal 8 Fuß

Bourdon 8 Fuß

Querflöte 8 Fuß

Viola da Gamba 8 Fuß

Flöte 4 Fuß

Octav 4 Fuß

Salicional 4 Fuß

Mixtur 1 Fuß

Trompete 8 Fuß

Subbass 16 Fuß

Oktav-bass 8 Fuß


Verweise

Bibliographie

Quellen/Sichtungen: Eigene Sichtung - September 2023
Literatur: Bebelsheimer Geschichte, Bd. 8, S.53ff.

Festschrift zur Orgelweihe 1968

Weblinks: Webseite der Pfarreiengemeinschaft