Köln/Nippes, St. Marien: Unterschied zwischen den Versionen

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|UMBAU          = 2020 Umsetzung und Umbau durch Weyland
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|GESCHICHTE      = Die Orgel war ursprünglich durch Orgelbau Hoffmann für die Kirche St. Barbara in Ellers bei Neuhof (Hessen) erbaut worden und stand 2018 aufgrund der Profanierung von St. Barbara zum Verkauf. Das Instrument wurde bis 2020 durch die Firma Weyland umgebaut und nach St. Marien Köln-Nippes umgesetzt. In diesem Zuge wurden die Pedalwindladen, welche sich ursprünlich seitlich hinter zwei großen Pfeifenfeldern des Prästant 16' befanden<ref>[https://www.katholische-kirche-neuhof-rommerz.de/neuhofrommerz/Permanente-Inhalte/Unsere-Pfarreien/Kirchen-und-Gebaeude/Filialkirche-St-Barbara-Neuhof/St-Barbara-Neuhof-Orgel.php Fotos der Hoffmann-Orgel am ursprünglichen Standort mit seitlichen Pedalpfeifenfeldern im Prospekt]</ref> hinter die Orgel verlegt, um den baulichen Gegebenheiten in St. Marien Rechnung zu tragen.
|GESCHICHTE      = Die Orgel war ursprünglich durch Orgelbau Hoffmann für die Kirche St. Barbara in Ellers bei Neuhof (Hessen) erbaut worden und stand 2018 aufgrund der Profanierung von St. Barbara zum Verkauf. Das Instrument wurde bis 2020 durch die Firma Weyland umgebaut und nach St. Marien Köln-Nippes umgesetzt. In diesem Zuge wurden die Pedalwindladen, welche sich ursprünlich seitlich hinter zwei großen Pfeifenfeldern des Prästant 16' befanden<ref>[https://www.katholische-kirche-neuhof-rommerz.de/neuhofrommerz/Permanente-Inhalte/Unsere-Pfarreien/Kirchen-und-Gebaeude/Filialkirche-St-Barbara-Neuhof/St-Barbara-Neuhof-Orgel.php Fotos der Hoffmann-Orgel am ursprünglichen Standort mit seitlichen Pedalpfeifenfeldern im Prospekt]</ref> hinter die Orgel verlegt, um den baulichen Gegebenheiten in St. Marien Rechnung zu tragen. Dadurch musste hier auf eine elektrische Traktur umgebaut werden.
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|REGISTERTRAKTUR = elektrisch
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Prinzipal 8'
Prinzipal 8'


Fugara 8'
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Wiener Flöte 8'
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Posaune 16'


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Aktuelle Version vom 4. April 2026, 15:43 Uhr


Datei:St Marien Köln-Nippes6g.jpg
Hoffmann-Orgel in St. Marien Köln-Nippes
Orgelbauer: Orgelbau Hoffmann (Ostheim vor der Rhön)
Baujahr: 1995
Geschichte der Orgel: Die Orgel war ursprünglich durch Orgelbau Hoffmann für die Kirche St. Barbara in Ellers bei Neuhof (Hessen) erbaut worden und stand 2018 aufgrund der Profanierung von St. Barbara zum Verkauf. Das Instrument wurde bis 2020 durch die Firma Weyland umgebaut und nach St. Marien Köln-Nippes umgesetzt. In diesem Zuge wurden die Pedalwindladen, welche sich ursprünlich seitlich hinter zwei großen Pfeifenfeldern des Prästant 16' befanden[1] hinter die Orgel verlegt, um den baulichen Gegebenheiten in St. Marien Rechnung zu tragen. Dadurch musste hier auf eine elektrische Traktur umgebaut werden.
Umbauten: 2020 Umsetzung und Umbau durch Weyland
Windladen: Schleifladen
Spieltraktur: mechanisch (Pedal elektrisch)
Registertraktur: elektrisch
Registeranzahl: 26
Manuale: 2 C-g3
Pedal: 1 C-f1
Spielhilfen, Koppeln: II/I, I/P, II/P, Setzeranlage




Disposition

I Hauptwerk II Schwellwerk Pedal

Bourdon 16'

Principal 8'

Hohlflöte 8'

Gamba 8'

Octave 4'

Spitzflöte 4'

Superoctav 2'

Sesquialter 2f 22/3'

Mixtur 4f 11/3'

Trompete 8'

Gedackt 8'

Viola 8'

Voix céleste 8'

Principal 4'

Flöte 4'

Flageolett 2'

Larigot 11/3'

Cymbel 3f 1'

Hautbois 8'

Tremulant

Prästant 16'

Subbass 16'

Octave 8'

Bassflöte 8'

Choralbass 4'

Mixtur 4f 22/3'

Posaune 16'


Anmerkung:


Seifert-Orgel 1954-2020

Orgelbeschreibung

Orgelbauer: Orgelbau Ernst Seifert (Inh. Walter Seifert), Köln-Mannsfeld [1]
Baujahr: 1954
Geschichte der Orgel: Die Seifert-Orgel wurde 2019/20 durch die gebraucht erworbene Hoffmann-Orgel ersetzt.
Windladen: Seifert'sche Membranladen (Hochstockladen)
Spieltraktur: elektropneumatisch
Registertraktur: elektropneumatisch
Registeranzahl: 25
Manuale: 2 C-g3
Pedal: 1 C-f1
Spielhilfen, Koppeln: II/I, I/P, II/P, II/P (Super), freie Kombination(en), Tutti, ...




Disposition

I Hauptwerk II Manual Pedal

Quintadena 16'

Prinzipal 8'

Zartflöte 8'

Oktave 4'

Kleingedackt 4'

Nasard 22/3'

Superoktave 2'

Terz 13/5'

Mixtur 4-5f

Trompete 8'

Rohrflöte 8'

Weidenpfeife 8'

Prästant 4'

Blockflöte 4'

Waldflöte 2'

Quinte 11/3'

Scharff 3-4f

Musette 8'

Tremulant

Prinzipalbass 16'

Subbass 16'

Prinzipalbass 8'

Gedacktbass 8'

Choralbass 4'

Nachthorn 2'

Stille Posaune 16'


Anmerkung:

Klais-Orgel 1928-1945

Orgelbeschreibung

Orgelbauer: Johannes Klais Orgelbau; Opus: 689
Baujahr: 1928
Geschichte der Orgel: Die Klais-Orgel wurde 1945 mitsamt der Kirche zerstört.
Windladen: Kegelladen
Spieltraktur: elektropneumatisch
Registertraktur: elektropneumatisch
Registeranzahl: 58 (60)
Manuale: 3 C-g3
Pedal: 1 C-f1
Spielhilfen, Koppeln: II/I, III/I, III/II, I/P, II/P, III/P, Sub- und Superoktavkoppeln, Freie Kombinationen, Tutti, Crescendowalze, Absteller, ...



Disposition

I Hauptwerk II Schwellwerk 1 III Schwellwerk 2 Pedal

Prinzipal 16'

Bordun 16'

Prinzipal 8'

Fugara 8'[1]

Wiener Flöte 8'

Gedackt 8'

Salicional 8'

Oktave 4'

Jubalflöte 4'[1]

Rohrflöte 4'

Gemsquinte 22/3'

Superoktave 2'

Mixtur 4-5f

Kornett 4f

Trompete 8'

Tuba mirabilis 8'[1]

Clairon 4'

Lieblich Gedackt 16'

Hornprinzipal 8'

Fugara 8'

Dolce 8'

Unda maris 8'

Quintatön 8'

Prinzipal 4'

Jubalflöte 4'

Flauto dolce 4'

Viola d'amore 4'

Quintflöte 22/3'

Pikkolo 2'

Terz 13/5'

Zymbel 5-6f

Dulcian 16'

Tuba mirabilis 8'

Krummhorn 8'

Rohrgedackt 16'

Geigend Prinzipal 8'

Bordunalflöte 8'

Äoline 8'

Vox coelestis 8'

Praestant 4'

Traversflöte 4'

Nachthorn 2'

Mixtur 3-4f

Harmonia aethera 3-4f

Oboe 8'

Kopfregal 4'

Prinzipalbaß 16'

Violon 16'

Subbaß 16'

Echobaß 16' [2]

Quintbaß 102/3'

Oktavbaß 8'

Salicet 8'

Choralbaß 4'

Progressia 3-4f

Posaune 16'

Dulcian 16' [1]

Baßtrompete 8'

Singend Kornett 4'


Anmerkungen:

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 Transmission aus II
  2. Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit Transmission aus II oder III


Stahlhuth-Orgel 1888-1928

Orgelbeschreibung

Orgelbauer: Georg Stahlhuth
Baujahr: 1888
Geschichte der Orgel: Die Stahlhuth-Orgel war die erste Pfeifenorgel der neu errichteten Pfarrkirche St. Marien wurde ihrerseits 1927 durch die neue Klais-Orgel ersetzt und nach Angabe der Opusliste Klais von derselben Firma eingelagert und nach einer Reparatur 1947 im Jahr 1961 an den belgischen Orgelbauer Alois Thunus aus Malmedy verkauft. Der weitere Verbleib der Orgel bzw. ihrer Einzelteile ist ungeklärt.
Umbauten: 1898 Erweiterung um drei Register im Hauptwerk auf einer pneumatischen Zusatzlade (Principal 16', Principalflöte 8' und Terz 13/5').
Spieltraktur: mechanisch
Registertraktur: mechanisch
Registeranzahl: 27
Manuale: 2 C-f3
Pedal: 1 C-d1




Disposition

Hauptwerk[1] Nebenwerk Pedal

Principal 16' [2]

Bordun 16'

Principal 8'

Principalflöte 8'

Harmonieflöte 8'

Starkgedackt 8'

Gambe 8'

Octave 4'

Octavflöte 4'

Quintflöte 22/3'

Octavin 2'

Terz 13/5'

Mixtur 4f 2'

Fagott 16'

Trompete 8'

Geigenprincipal 8'

Gedackt 8'

Salicional 8'

Octav 4'

Octavflöte 4'

Flageolet 2'

Euphon-Oboe 8'[3]

Principal 16'

Subbaß 16'

Octavbaß 8'

Cello 8'

Posaune 16'


Anmerkung:

  1. Die Manualzuteilung ist nicht abschließend geklärt. Es ist sowohl denkbar, dass das Hauptwerk auf dem I. als auch auf dem II. Manual spielbar gewesen sein könnte.
  2. Ab c0
  3. Möglicherweise Durchschlagend.



Bibliographie

Quellen/Sichtungen: Angaben zur Hoffmann-Orgel sowie zur Seifert- und zur Stahlhuth-Orgel: Festschrift zur Weihe der umgesetzten Orgel 2020

Angaben zur Klais-Orgel: Faltblatt der Firma Klais Folge 6/1928 (dort findet sich auch ein Foto der Orgel)

Weblinks: Webseite der Kirchengemeinde