Tholey/Sotzweiler, St. Mauritius: Unterschied zwischen den Versionen

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|ORT            = 66636 Sotzweiler, Saarland, Deutschland       
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|GEBÄUDE        = Katholische Pfarrkirche St. Mauritius
|GEBÄUDE        = Katholische Pfarrkirche St. Mauritius
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|UMBAU          = 2012 ersetzte Thomas Gaida unter anderem die pneumatischen Trakturen durch elektrische, was eine Versetzung des Spieltisches in die Emporenmitte ermöglichte. Außerdem Umdisponierung und Umintonation.
|UMBAU          = 2012 ersetzte Thomas Gaida unter anderem die pneumatischen Trakturen durch elektrische, was eine Versetzung des Spieltisches in die Emporenmitte ermöglichte. Außerdem Umdisponierung und Umintonation.
|GEHÄUSE        =  
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|GESCHICHTE      = 1931 legte die die Firma Haupt die Pläne für eine Orgel vor, die das alte Harmonium ersetzen sollte. Von ihr wurden jedoch nur 6 Register des Schwellwerks als Teilausbau fertiggestellt. Erst 1953 baute Julius Reimsbach aus Wallerfangen die Orgel weitgehend nach Stahlhuts Plänen fertig. Im Mai 2012 wurde nun die komplette Orgel abgebaut und von der Firma Gaida in Wemmetsweiler restauriert und umgebaut. Während das Spieltischgehäuse sowie die Tasten erhalten blieben, erneuerte Gaida die Armaturen und die Registerschalter. Auch die Traktur wurde von Pneumatik auf Elektrik umgestellt, sodass der Organist nun in der Mitte der Empore sitzend den Chor dirigieren kann, während die eigentliche Orgel sich im nördlichen Seitenschiff befindet.
|GESCHICHTE      = 1931 legte die die Firma Haupt die Pläne für eine Orgel vor, die das alte Harmonium ersetzen sollte. Von ihr wurden jedoch nur 6 Register des Schwellwerks als Teilausbau fertiggestellt. Erst 1953 baute Julius Reimsbach aus Wallerfangen die Orgel weitgehend nach Stahlhuths Plänen fertig. Im Mai 2012 wurde die komplette Orgel abgebaut und von der Firma Gaida in Wemmetsweiler renoviert und umgebaut. Während das Spieltischgehäuse sowie die Tasten erhalten blieben, erneuerte Gaida die Armaturen und die Registerschalter. Auch wurden die Trakturen elektrifiziert, sodass der Spieltisch in die Emporenmitte versetzt werden konnte.
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|SPIELTRAKTUR    = elektropneumatisch
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Krummhorn 4' ''(4)''
Krummhorn 4' ''(4)''
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'''Anmerkung:''' Beim Umbau 2012 durch Gaida wurden zur Erweiterung der Möglichkeiten vier Register zu sogenannten Auxiliarreihen ausgebaut und können in verschiedensten Fußtonlagen auf allen Klaviaturen gespielt werden. Die Auxiliarregister sind dabei von allen Normal, Sub- und Superkoppeln ausgenommen, sondern können seperat auf jeder Klaviatur registriert werden. In der Disposition sind die Register, die ihre Töne aus den Pfeifen der Auxiliarreihen beziehen, mit den Nummern von 1-4 gekennzeichnet, die in folgender Tabelle aufgelistet werden:
'''Anmerkung:''' Beim Umbau 2012 durch Gaida wurden zur Erweiterung der Möglichkeiten vier Register zu sogenannten Auxiliarreihen ausgebaut und können in verschiedensten Fußtonlagen auf allen Klaviaturen gespielt werden. Die Auxiliarregister sind dabei von allen Normal, Sub- und Superkoppeln ausgenommen, sondern können separat auf jeder Klaviatur registriert werden. In der Disposition sind die Register, die ihre Töne aus den Pfeifen der Auxiliarreihen beziehen, mit den Nummern von 1-4 gekennzeichnet, die in folgender Tabelle aufgelistet werden:


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Sotzweiler_(Haupt)_(6).jpg
Sotzweiler, St. Mauritius, Haupt (Stahlhuth)-Orgel (1).jpg
Sotzweiler, St. Mauritius (3).JPG|Seitlicher Blick auf die Orgel
Sotzweiler_(Haupt)_(3).jpg
Sotzweiler, St. Mauritius (Gaida-Spieltisch) (4).jpg
Sotzweiler, St. Mauritius (Gaida-Spieltisch) (7).jpg
Sotzweiler,_St._Mauritius.JPG|Blick ins Hauptwerk der Orgel.  
Sotzweiler,_St._Mauritius.JPG|Blick ins Hauptwerk der Orgel.  
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Superoktavkoppeln: I/I, II/I, II/II
Superoktavkoppeln: I/I, II/I, II/II


'''Spielhilfen:''' 1 freie Kombination, Tutti,
'''Spielhilfen:'''Piano,Mezzo Forte,Forte,Tutti,Crescendotritt,1 freie Kombination,Zungen ab.




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Sotzweiler, St. Mauritius (3).JPG|Seitlicher Blick auf die Orgel
Sotzweiler,_Stahlhuth_(4).jpg|Hauptwerk
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Sotzweiler,_Stahlhuth_(5).jpg|Pneumatik im Spieltisch
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[http://www.saar-orgelland.de/ortsverzeichnis/tholey/sotzweilerkath.html Orgelbeschreibung]
[http://www.saar-orgelland.de/ortsverzeichnis/tholey/sotzweilerkath.html Orgelbeschreibung]


Die berühmte [http://www.youtube.com/watch?v=ByVDuFsTpss Widor-Toccata, gespielt auf der Stahlhuth-Reimsbach-Gaida-Orgel in Sotzweiler] mit Bildern der Pfarrkirche und der Orgel
<youtube>
https://www.youtube.com/watch?v=ByVDuFsTpss
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Aktuelle Version vom 29. Dezember 2025, 08:24 Uhr



Anmerkung: Beim Umbau 2012 durch Gaida wurden zur Erweiterung der Möglichkeiten vier Register zu sogenannten Auxiliarreihen ausgebaut und können in verschiedensten Fußtonlagen auf allen Klaviaturen gespielt werden. Die Auxiliarregister sind dabei von allen Normal, Sub- und Superkoppeln ausgenommen, sondern können separat auf jeder Klaviatur registriert werden. In der Disposition sind die Register, die ihre Töne aus den Pfeifen der Auxiliarreihen beziehen, mit den Nummern von 1-4 gekennzeichnet, die in folgender Tabelle aufgelistet werden:

Stahlhuth-Reimsbach-Gaida-Orgel in Sotzweiler
Sotzweiler (Haupt) (2).jpg
Orgelbauer: Georg Stahlhuth Orgelbau (Inhaber G. Haupt), Julius Reimsbach
Baujahr: 1931, 1953, 2012
Geschichte der Orgel: 1931 legte die die Firma Haupt die Pläne für eine Orgel vor, die das alte Harmonium ersetzen sollte. Von ihr wurden jedoch nur 6 Register des Schwellwerks als Teilausbau fertiggestellt. Erst 1953 baute Julius Reimsbach aus Wallerfangen die Orgel weitgehend nach Stahlhuths Plänen fertig. Im Mai 2012 wurde die komplette Orgel abgebaut und von der Firma Gaida in Wemmetsweiler renoviert und umgebaut. Während das Spieltischgehäuse sowie die Tasten erhalten blieben, erneuerte Gaida die Armaturen und die Registerschalter. Auch wurden die Trakturen elektrifiziert, sodass der Spieltisch in die Emporenmitte versetzt werden konnte.
Umbauten: 2012 ersetzte Thomas Gaida unter anderem die pneumatischen Trakturen durch elektrische, was eine Versetzung des Spieltisches in die Emporenmitte ermöglichte. Außerdem Umdisponierung und Umintonation.
Windladen: Kegelladen
Spieltraktur: elektropneumatisch
Registertraktur: elektropneumatisch
Registeranzahl: 16 (inklusive aller Auszüge 42)
Manuale: 2 C-g3
Pedal: 1 C-f1
Spielhilfen, Koppeln: Koppeln:

Normalkoppeln: II/I, I/P, II/P,

Suboktavkoppeln: I/I, II/I, II/II

Superoktavkoppeln: I/I, II/I, II/II, I/P, II/P


Spielhilfen: Setzer, I Äquallage ab, II Äquallage ab, Registercrescendotritt, Transposer (+ - 12 HT), Sostenuto (Tastenfessel), Tremulant (Schwellwerk)



Erneuerter Spieltisch von Gaida an seinem neuen Standort
Registerdrücker



Disposition seit 2012

I Hauptwerk II Schwellpositiv Pedal
Bourdon 16' (1)

Principal 8' (2)

Offenflöte 8'

Gambe 8'

Bourdon 8' (1)

Octave 4'

Nachthorn 4'

Superoctave 2'

Mixtur 4f 11/3'

Trompete 16' (3)

Trompete 8' (3)

Krummhorn 8' (4)

Clairon 4' (3)

Krummhorn 4' (4)

schwellbar:

Rohrflöte 8'

Dulciana 8'

Traversflöte 4'

Quinte 22/3'

Blockflöte 2'

Terz 13/5'

Krummhorn 8' (4)

Krummhorn 4' (4)


nicht schwellbar:

Bourdon 16' (1)

Principal 8' (2)

Lustig Gedeckt 8' (1)

Trompete 16' (3)

Trompete 8' (3)

Clairon 4' (3)

Untersatz 32' (1) [1]

Subbass 16' (1)

Octavbass 8' (2)

Gedecktbass 8' (1)

Choralbass 4' (2)

Gedeckt 4' (1)

Principal 2' (2)

Gedeckt 2' (1)

Posaune 16' (3)

Trompete 8' (3)

Krummhorn 8' (4)

Clairon 4' (3)

Krummhorn 4' (4)

Singend Cornett 2' (3)



Auxiliarreihen

nicht schwellbar

(1) Gedacktreihe 16'-8'-4'-2'

(2) Principalreihe 8'-4'-2'

(3) Trompetenreihe 16'-8'-4'-2'


schwellbar

(4) Krummhornreihe 8'-4'


Anmerkung:

  1. C-H akustisch


Klangbeispiel der Haupt-Reimsbach-Gaida-Orgel in Sotzweiler

Matthias Bruckmann spielt Nicolas Jaques Lemmens Fanfare D-Dur an der Orgel zu St. Mauritius Sotzweiler


Zustand der Stahlhuth-Orgel vor dem Umbau 2012

 
Prospekt vor 2012
 
Seitliche Ansicht vor 2012
 
Spieltisch vor 2012


Disposition 1953-2012

I Hauptwerk II Schwellwerk Pedal
Principal 8'

Offenflöte 8'

Octave 4'

Nachthorn 4'

Schwiegel 2'

Mixtur 4f 11/3'

Trompete 8'

Rohrflöte 8'

Dulciana 8'

Principal 4'

Principal 2'

Cymbel 3f

Krummhorn 8'

Tremulant

Subbass 16'

Octavbass 8'

Choralbass 4'

Fagott 16'


Koppeln:

Normalkoppeln: II/I, I/P, II/P

Suboktavkoppel: II/I

Superoktavkoppeln: I/I, II/I, II/II

Spielhilfen:Piano,Mezzo Forte,Forte,Tutti,Crescendotritt,1 freie Kombination,Zungen ab.





Bibliographie

Quellen/Sichtungen: Angaben:

- Aktueller ZustandEigene Sichtung - Oktober 2012

- Zustand vor 2012: Archiv Firma Mayer - April 2019

Weblinks: Die Orgel auf der Webseite der Pfarreiengemeinschaft

Orgelbeschreibung