Stanz bei Landeck, hll. Peter und Paul: Unterschied zwischen den Versionen
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|ERBAUER = | |ERBAUER = Georg Mader (Barwies, 1753-1820) | ||
|BAUJAHR = 1796 | |BAUJAHR = 1796 | ||
|UMBAU = 1876 Umbau von Josef Sies | |UMBAU = 1876 Umbau von Josef Sies. 1978 Umbau von der Firma Pirchner. | ||
|GEHÄUSE = Orgelgehäuse mit Weinrankenschleierbrettern | |GEHÄUSE = Orgelgehäuse mit Weinrankenschleierbrettern | ||
|GESCHICHTE = | |GESCHICHTE = <poem> | ||
* '''1796''' | |||
- Erbauung der Orgel durch Georg Mader; Verwendung zahlreicher älterer Pfeifen unterschiedlicher Herkunft. | |||
* '''Kurz nach der Erbauung''' (frühes 19. Jahrhundert) | |||
- Erweiterung des Pedalumfangs von 9 auf 13 Tasten. | |||
- Einbau einer kleinen Zusatzwindlade im Unterbau für zwei der vier neuen Pedaltöne (Windlade trägt nur vier Pfeifen). | |||
* '''1876''' | |||
- Umbau durch Josef Sies: | |||
Austausch Coppl 8′ in Principal 8′ und Verschiebung der Repetition der Quint auf d° | |||
* nach '''1918''' | |||
- Ersatz der kriegsbedingt abgelieferten Prospektpfeifen durch Zinkpfeifen. | |||
* '''1978''': Restaurierung durch Orgelbau Pirchner: | |||
- Neuordnung der Pfeifen an ihren ursprünglichen Standort. | |||
- Rückgängigmachung der Eingriffe von Sies (Ausnahme: Metallpfeifen der Flöte 4′ wurden belassen). | |||
- Erneuerung der größten Pfeifen der Superoctav 2′ trotz erhaltener Originale | |||
- Auf ds° der Posaune Einbau einer gedeckten Holzpfeife statt einer Zungenpfeife | |||
- Übermalung der Registerbeschriftungen von 1796 und Ersatz durch Pergamentschildchen | |||
– Unklar, ob die damals ausgebauten Pfeifen (v. a. Sies) wie vorgesehen aufbewahrt wurden. | |||
* '''2015''' | |||
- Bei der Restaurierung der [[Stams, Heiligblutkapelle|Greil-Orgel von 1771 in der Heilig-Blut-Kapelle im Kloster Stams]], nahm man aufgrund der archivalischen Situation zunächst an, die Orgel in Stanz könne ebenfalls von Franz Greil stammen; Orgelbau Linder zog sie daher teilweise als Vergleich heran. | |||
- Forschungsergebnis später: Zuschreibung an Georg Mader (Greil-Artikel S. 193, Anm. 10). | |||
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|ANMERKUNGEN = Bei der Restaurierung der Greil-Orgel in der Heiligblutkapelle des Stiftes Stams durch den Orgelbauer Alois Linder im Jahre 2015 wurde die Manualklaviatur nach dem Vorbild der Orgel von Stanz bei Landeck rekonstruiert (siehe http://www.orgelbau-linder.de/). | |ANMERKUNGEN = Bei der Restaurierung der Greil-Orgel in der Heiligblutkapelle des Stiftes Stams durch den Orgelbauer Alois Linder im Jahre 2015 wurde die Manualklaviatur nach dem Vorbild der Orgel von Stanz bei Landeck rekonstruiert (siehe http://www.orgelbau-linder.de/); Franz Greil ist aber nicht der Erbauer der Orgel in Stanz bei Landeck, wie sich später herausstellte. | ||
|QUELLEN = [https://www.stanz-landeck.gv.at/Unser_Stanz/Sehenswuerdigkeiten/Pfarrkirche_zu_den_Hl_Aposteln_Petrus_u_Paulus Beschreibung der Kirche auf www.stanz-landeck.gv.at] | |QUELLEN = [https://www.stanz-landeck.gv.at/Unser_Stanz/Sehenswuerdigkeiten/Pfarrkirche_zu_den_Hl_Aposteln_Petrus_u_Paulus Beschreibung der Kirche auf www.stanz-landeck.gv.at] | ||
|LITERATUR = | |LITERATUR = „Der Orgelbauer Franz Greil“ in: Kurt Estermann (Hrsg.), Die Orgeln der Zisterzienserabtei Stift Stams, Innsbruck 2016, S. 192 ff. | ||
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Version vom 13. Februar 2026, 15:06 Uhr
Adresse: 6500 Stanz bei Landeck 13, Österreich
Gebäude: Pfarrkirche Stanz bei Landeck - Seelsorgeraum Vorderes Stanzertal - Diözese Innsbruck
| Orgelbauer: | Georg Mader (Barwies, 1753-1820) |
| Baujahr: | 1796 |
| Geschichte der Orgel: |
- Erbauung der Orgel durch Georg Mader; Verwendung zahlreicher älterer Pfeifen unterschiedlicher Herkunft.
- Erweiterung des Pedalumfangs von 9 auf 13 Tasten.
- Umbau durch Josef Sies:
- Ersatz der kriegsbedingt abgelieferten Prospektpfeifen durch Zinkpfeifen.
- Neuordnung der Pfeifen an ihren ursprünglichen Standort.
- Bei der Restaurierung der Greil-Orgel von 1771 in der Heilig-Blut-Kapelle im Kloster Stams, nahm man aufgrund der archivalischen Situation zunächst an, die Orgel in Stanz könne ebenfalls von Franz Greil stammen; Orgelbau Linder zog sie daher teilweise als Vergleich heran. |
| Umbauten: | 1876 Umbau von Josef Sies. 1978 Umbau von der Firma Pirchner. |
| Gehäuse: | Orgelgehäuse mit Weinrankenschleierbrettern |
| Windladen: | Schleifladen |
| Spieltraktur: | mechanisch |
| Registertraktur: | mechanisch |
| Registeranzahl: | 9 |
| Manuale: | 1, CDE-c3 |
| Pedal: | CDE-e |
Disposition
| Manual | Pedal |
Copl 8' Prinzipal 4' Flöte 4' Oktav 2' Quint 11/3' Mixtur 1' |
Subbass 8' Oktavbass 4' Posaune 8' |
Bibliographie
| Anmerkungen: | Bei der Restaurierung der Greil-Orgel in der Heiligblutkapelle des Stiftes Stams durch den Orgelbauer Alois Linder im Jahre 2015 wurde die Manualklaviatur nach dem Vorbild der Orgel von Stanz bei Landeck rekonstruiert (siehe http://www.orgelbau-linder.de/); Franz Greil ist aber nicht der Erbauer der Orgel in Stanz bei Landeck, wie sich später herausstellte. |
| Quellen/Sichtungen: | Beschreibung der Kirche auf www.stanz-landeck.gv.at |
| Literatur: | „Der Orgelbauer Franz Greil“ in: Kurt Estermann (Hrsg.), Die Orgeln der Zisterzienserabtei Stift Stams, Innsbruck 2016, S. 192 ff. |