Wittmund/Carolinensiel, ev. Deichkirche

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Standort

Orgellandkarte

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Adresse: Kirchstraße, 26409 Wittmund-Carolinensiel
Gebäude: Evangelisch-lutherische Deichkirche

Orgelbeschreibung

Orgel im Jahre 1987
Orgelbauer: Hinrich Just Müller
Baujahr: 1781
Geschichte der Orgel: Eine ausführliche Darstellung der an der Orgel durchgeführten Arbeiten findet sich auf nomine.net

1976 - Restaurierung durch Gebrüder Hillebrand

2005 - Restaurierung durch Heiko Lorenz

Stimmtonhöhe: a¹ = 456 Hz
Temperatur (Stimmung): wohltemperiert (1/5 Komma)
Windladen: Schleifladen
Spieltraktur: mechanisch
Registertraktur: mechanisch
Registeranzahl: 11 Register
Manuale: 2 Manuale, Tonumfang: C-c³
Pedal: Tonumfang: C-d¹
Spielhilfen, Koppeln: keine Koppeln! Pedal angehängt an das Hauptwerk

Tremulant[1]



Disposition seit der Restaurierung 2005

Hauptwerk (I) Oberwerk (II) Pedalwerk
Bordun 16'[2]

Principal 8'[2]

Octava 4'[2]

Quinta 3'[3]

Mixtur IV[4]

Trompete 8' B/D[5]

Gedact 8'[2]

Principal 4'[3]

Nassat 3'[2]

Waltflöte 2'[3]

Dulcian 8'[5]

Das Pedal ist

an das Hauptwerk

angehängt.


Disposition nach der Aufzeichnung am Spielschrank im Jahr 1987

Hauptwerk (I) Oberwerk (II) Pedalwerk
Quintade 16'

Prinzipal 8'[6]

Oktave 4'

Quinte 2 2/3'

Mixtur IV 1'[7]

Trompete 8' B/D

Gedackt 8'

Prinzipal 4'

Waldflöte 2'

Quinte 1 1/3'

Sesquialtera II 2/3'[8][9]

Vacant[10]

Das Pedal ist

an das Hauptwerk

angehängt.


Anmerkungen
  1. 1987 als Zug vorhanden, jedoch stillgelegt, auf nomine.net nicht erwähnt)
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 2,4 Register teilweise von Müller und teilweise 2005 rekonstruiert
  3. 3,0 3,1 3,2 Register original von Müller
  4. Register 1976 rekonstruiert
  5. 5,0 5,1 Register 2005 rekonstruiert
  6. ab F 1950 durch Alfred Führer erneuert
  7. 1976 durch Gebrüder Hillebrand erneuert
  8. 1950 durch Alfred Führer erneuert
  9. besteht aus den Chören 2/3'+4/5' und repetiert bei c° nach 1 1/3'+4/5', bei c' nach 2 2/3'+1 3/5'
  10. Bei der Besichtigung des Instruments im Jahr 1987 wurde ein vakanter Registerzug notiert, der höchstwahrscheinlich dem Oberwerk zuzuordnen ist. Auf nomine.net ist erwähnt, dass auf dem ursprüngliche vakanten Zug der Dulcian rekonstruiert wurde. Trotzdem hat die Orgel nach wie vor 11 Register.



Bibliographie

Literatur: Seggermann/Weidenbach, Denkmalorgeln zwischen Weser u. Ems, S. 53
Weblinks: Die Orgel auf nomine.net

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