Wernigerode, Liebfrauenkirche

Aus Organ index
Version vom 27. November 2018, 09:55 Uhr von Reicwo (Diskussion | Beiträge)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Wechseln zu: Navigation, Suche


Standort

Orgellandkarte

Die Karte wird geladen …
Adresse: 38855 Wernigerode, Sachsen-Anhalt, Deutschland
Gebäude: Evangelische Liebfrauenkirche (erbaut 1756-62)

Orgelbeschreibung

Blick zur Orgel
Spieltisch der Sauer-Orgel (Noten: Toccata von Léon Boellmann)
Orgelbauer: Wilhelm Sauer Orgelbau (Frankfurt/Oder) Opus 401
Baujahr: 1883
Geschichte der Orgel: Nach Neubau der Kirche 1753 (Stadtbrand) Fertigstellung der Orgel 1783 durch Orgelbauer Braun, Prospekt 1783 Bildhauer Kunze, 1883 Neubau der Orgel durch Sauer (Op. 401, II/30), 1917 Abgabe der Prospektpfeifen aus Zinn, Ersatz durch Zink-Pfeifen, 1982 Umbau (Barockisierung) durch Schuster & Sohn (Zittau) - folgende Umbauten: Wegfall der Hauptwerks-Gambe, Teilung der Rauschquinte 2fach im Hauptwerk in Octave 2' und Quinte 2 2/3', Ersatz des Salicionals 8' im II. Manual durch Nachthorn 2', Ersatz der Clarinette 8' durch Krummhorn 8', im Pedal Umbau des Violoncello 8' zur Octave 4', später Einbau einer Clarinette 8' aus einer Röver-Orgel von 1910, Einweihung in diesem Zustand 1982, Zustand unverändert bis heute; Aktuell in sehr schlechtem Zustand, Restaurierung auf den Originalzustand geplant (näheres: http://www.kirchenmusik-wernigerode.de/sauer)
Umbauten: 1982 durch Andreas Schuster & Sohn
Gehäuse: Barock, 1783 von Batolli
Stimmtonhöhe: a' = 440 Hz
Temperatur (Stimmung): Gleichstufig
Windladen: mechanische Kegellade
Spieltraktur: Mechanisch
Registertraktur: Mechanisch
Registeranzahl: 30
Manuale: 2, Umfang C-f3
Pedal: 1, Umfang C-d1
Spielhilfen, Koppeln: Normalkoppen, II/I, I/P, II/P, Collectivpedal "Tutti", 1 freie (mechanische) Kombination, Schweller für 2. Manual



Disposition

I Hauptwerk II Oberwerk

schwellbar

Pedalwerk
Bordun 16'

Principal 8'

Flûte harmonique 8'

Gedactfloete 8'

Octave 4'

Rohrfloete 4'

Gemshorn 4'

Quinte 2 2/3'

Octave 2'

Mixtur 5fach 2'

Cornett 4fach 4'

Trompete 8' (aufschlagend)

Gedackt 16'

Geigenprincipal 8'

Rohrfloete 8'

Aeoline 8'

Voix céleste 8'

Fugara 4'

Traversfloete 4'

Nachthorn 2'

Progressiv 2-3fach 2 2/3'

Clarinette 8' (durchschlagend)

Contrabaß 16'

Violon 16'

Subbaß 16'

Quintbaß 10 2/3'

Principal 8'

Gedact 8'

Octave 4'

Posaune 16' (aufschlagend)



Bibliographie

Literatur: Hans-Joachim Falkenberg: Der Orgelbauer Wilhelm Sauer (1831-1916) - Leben und Werk (Lauffen, Orgelbau Fachverlag Rensch, 1990 (124. Veröffentlichung der Gesellschaft der Orgelfreunde)
Weblinks: Klangbeispiele

Seite der Kirchenmusik Wernigerode

Wikipedia-Beschreibung

Orgelbeschreibung

Homepage der Kirchgemeinde