Schortens/Sillenstede, St. Florian

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Standort

Orgellandkarte

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Adresse: Mühlenstraße, 26419 Schortens-Sillenstede
Gebäude: Evangelisch-Lutherische Kirche St. Florian

Orgelbeschreibung

Orgelbauer: Johann Adam Berner, Jever
Baujahr: 1757
Geschichte der Orgel: 1814 - Reparatur durch J. G. Roolfs

1818 - Reparatur mit Substanzveränderung

1892 - Arbeiten durch die Werkstatt Schmid, Oldenburg, dabei Substanzveränderung. Im Einzelnen wurden nach der Website der Kirchengemeinde folgende Arbeiten durchgeführt: Anlegen einer gleichschwebenden Stimmung, Ersatz der Zungenstimmen Trompete 8' und Krummhorn 8' durch Fugara 8' und Salicional 8', Entfernung des Scharf II.

1934-36 - Hinzufügung eines selbständigen Pedals mit 5 Registern auf einer pneumatischen Lade, dabei auch Ersatz der durch Schmid veränderten Register durch neobarocke Stimmen. Die Arbeiten führte Alfred Führer, Wilhelmshaven, aus.

1967 - Umstellung des Pedals auf mechanische Traktur durch Alfred Führer, dabei Hinzufügung eines Prinzipals 8' im Pedal

1993/94 - grundlegende Restaurierung durch Alfred Führer, Wilhelmshaven

Windladen: Schleifladen
Spieltraktur: mechanisch
Registertraktur: mechanisch
Registeranzahl: 21 Register
Manuale: 2 Manuale, Tonumfang: C-c³
Pedal: Tonumfang: C-f¹
Spielhilfen, Koppeln: Tremulant nach Lambert

Normalkoppeln: BW/HW[1], HW/Ped



Disposition seit 1967[2]

Hauptwerk Brustwerk Pedalwerk[3]
Quintadena 16'

Principal 8'

Gedackt 8'

Oktave 4'

Rohrflöte 4'

Oktave 2'

Sesquialtera II[4]

Mixtur IV[4]

Trompete 8'[5]

Quintadena 8'

Gedackt 4'

Oktave 2'

Spitzflöte 2'

Cimbel III[5]

Regal 8' B/D[5]

Subbass 16'

Principal 8'

Gedackt 8'

Oktave 4'

Nachthorn 2'

Posaune 16'



Originale Disposition 1757[6]

Hauptwerk[7] Brustwerk Pedalwerk
Quintadena 16'

Prinzipal 8'

Gedackt 8'

Oktave 4'

Rohrflöte 4'

Oktave 2'

Sesquialter II

Mixtur IV

Trompete 8'

Quintadena 8'

Gedackt 4'

Oktave 2'

Spitzflöte 2'

Scharf II

Krummhorn 8' halbieret B/D

ohne eigene Register

angehängt an das Hauptwerk


Anmerkungen
  1. als Schiebekoppel
  2. Schreibweise nach nomine.net
  3. 1934-36 durch Alfred Führer hinzugefügt, Prinzipal 8' 1967 ergänzt.
  4. 4,0 4,1 Register teilweise von Führer rekonstruiert
  5. 5,0 5,1 5,2 Register von Führer rekonstruiert
  6. nach der Website der Kirchengemeinde
  7. Tonumfänge der Manuale ursprünglich CDE-c³



Bibliographie

Literatur: Seggermann/Weidenbach, Denkmalorgeln zwischen Weser u. Ems, S. 61
Weblinks: Website der Kirchengemeinde

Orgelgeschichte auf der Website der Kirchengemeinde

Die Orgel auf nomine.net