Mäertert, Onbefleckter Empfängnis

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Standort

Orgellandkarte

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Adresse: L-6684 Mäertert (dt./frz. Mertert), Luxemburg
Gebäude: Katholische Pfarrkirche Onbefleckter Empfängnis (dt. Unbefleckte Empfängnis, frz. Immaculate Conception)

Orgelbeschreibung

Haupt-Orgel in Mertert
Mertert, Unbefleckte Empfängnis (7).jpg
Mertert, Unbefleckte Empfängnis (2).jpg
Spieltisch (seit 2008)
Orgelbauer: Luxemburger Orgelbau Georges Haupt
Baujahr: 1937
Geschichte der Orgel: Die Haupt-Orgel wurde 1937 unter Verwendung der Vorgängerorgel erbaut, welche ein Werk der Gebrüder Breidenfeld aus dem Jahr 1859 war und 15 Register besaß. Eine erste Erweiterung fand 1989 durch Herbert Schmid aus Mersch statt, der unter anderem auch die Wippschalter des Spieltisches austauschte. Ein größerer Umbau de Orgel fand 2008 durch Orgelbauer Thomas Gaida statt, der einen neuen dreimanualigen Spieltisch lieferte, die gesamte Elektrik erneuerte und die Orgel um vier Auxiliarregister auf Einzeltonladen erweiterte, welche nun in mehreren Fußtonlagen auf unterschiedlichen Klaviaturen gespielt werden können.
Umbauten: 1989 Erweiterung durch Herbert Schmid (Mersch); 2008 Umbau und Erweiterung durch Thomas Gaida (Wemmetsweiler)
Windladen: Kegelladen
Spieltraktur: elektropneumatisch
Registertraktur: elektropneumatisch
Registeranzahl: 27 (inklusive aller Auszüge 58)
Manuale: 3 C-g3
Pedal: 1 C-f1
Spielhilfen, Koppeln: Koppeln:

Normalkoppeln: II/I, III/I, III/II, I/P, II/P, III/P

Suboktavkoppeln: II/I, II/II

Superoktavkoppeln: II/II, I/P, II/P


Spielhilfen: Setzeranlage, Tutti, Crescendotritt, Schwellwerk Äquallage Ab,



Mertert, Unbefleckte Empfängnis (9).jpg
Mertert, Unbefleckte Empfängnis (10).jpg


Disposition seit 2008

I Hauptwerk II Schwellwerk III Solowerk Pedal
Bourdon 16'

Principal 8'

Holzflöte 8' (3)

Gedackt 8'

Salicional 8'

Octave 4'

Traversflöte 4' (3)

Principal 2'

Mixtur 4f 2'

Krummhorn 8'

Trompete 16' (4)

Trompete 8' (4)

Trompete 4' (4)

schwellbar

Stillgedackt 8'

Viola di Gamba 8'

Vox coelestis 8'

Flöte 4'

Quinte 22/3'

Blockflöte 2'

Terz 13/5'

Scharff 3f 1'

Tuba mirabilis 8'

Tremulant


nicht schwellbar [1]

Lieblich Gedackt 16' (1)

Hornprincipal 8' (2)

Marienflöte 8' (3)

Bourdon 8' (1)

Principal 4' (2)

Traversflöte 4' (3)

Piccolo 2' (3)

Trompete 16' (4)

Trompete 8' (4)

Clarine 4' (4)

Lieblich Gedackt 16' (1)

Hornprincipal 8' (2)

Marienflöte 8' (3)

Bourdon 8' (1)

Principal 4' (2)

Traversflöte 4' (3)

Piccolo 2' (3)

Trompete 16' (4)

Trompete 8' (4)

Clarine 4' (4)

Moselbass 32' (1) [2]

Subbass 16'

Zartgedeckt 16' [3]

Octavbass 8'

Holzflöte 8' (3)

Violoncello 8'

Gedacktbass 8'

Choralbass 4'

Bassflöte 4' (3)

Principal 2' (2)

Soloflöte 2' (3)

Pedalmixtur 4'

Posaune 16' (4)

Trompete 8' (4)

Trompete 4' (4)

Singend Cornett 2' (4)


Anmerkungen:

  1. Alle Register aus dem Solowerk sind separat sowohl auf dem II. als auch auf dem III. Manual registrierbar.
  2. C-H akustische Quintschaltung
  3. Windabschwächung aus dem Subbass 16' oder Transmission aus dem Hauptwerk (I), Bourdon 16'

Bemerkung: Beim Umbau 2008 durch Gaida wurden zur Erweiterung der Möglichkeiten 4 Register als sogenannte Auxiliarreihen ausgebaut und können in verschiedensten Fußtonlagen auf mehreren Klaviaturen gespielt werden. Die Auxiliarregister sind dabei von allen Normal, Sub- und Superkoppeln ausgenommen. In der Disposition sind die Register, die ihre Töne aus den Pfeifen der Auxiliarreihen beziehen, mit den Nummern von 1-4 gekennzeichnet, die in folgender Tabelle aufgelistet werden:



Auxiliarreihen

nicht schwellbar

(1) Lieblich Gedacktreihe 16'-8'

(2) Principalreihe 8'-4'-(2')

(3) Traversflötenreihe 8'-4'-2'

(4) Trompetenreihe 16'-8'-4'



Ursprünglicher Spieltisch (1937-2008). Die Registerwippen wurden 1989 durch Schmid erneuert


Disposition 1989-2008

I Hauptwerk II Schwellwerk Pedal
Bourdon 16'

Principal 8'

Gedeckt 8'

Salicional 8'

Octave 4'

Blockflöte 2'

Mixtur 4f 2'

Krummhorn 8'

Stillgedackt 8'

Viola di Gamba 8'

Vox coelestis 8'

Zartflöte 4'

Quinte 22/3'

Octave 2'

Terz 13/5'

Scharff 3f 1'

Trompete 8'

Tremulant

Subbass 16'

Zartgedeckt 16' [1]

Octavbass 8'

Violoncello 8'

Gedacktbass 8'

Choralbass 4'

Bassflöte 4'

Flöte 2'

Posaune 16'


Koppeln:

Normalkoppeln: II/I, I/P, II/P

Suboktavkoppel: II/I

Superoktavkoppeln: II/I, II/II

Spielhilfen: 2 freie Kombinationen, feste Kombinationen, Tutti, Registercrescendotritt, Zungeneinzelabsteller


Anmerkung:

  1. Windabschwächung aus dem Subbass 16' oder Transmission aus dem Hauptwerk (I), Bourdon 16'




Bibliographie

Anmerkungen: Sichtung durch Lukas Bölinger - Juni 2019