Köln/Riehl, St. Engelbert

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Standort

Orgellandkarte

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Adresse: 50735 Köln-Riehl, Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Gebäude: Katholische Pfarrkirche St. Engelbert

Orgelbeschreibung

Klais-Orgel in St. Engelbert Köln-Riehl im Prospekt von Walter Seifert
Köln-Riehl, St. Engelbert (2).jpg
Orgelbauer: Johannes Klais Orgelbau; Opus 1861
Baujahr: 2008
Geschichte der Orgel: Die Klais-Orgel geht zurück auf ein Instrument der Firma Walcker aus dem Jahr 1908, welches mit 74 Registern auf drei Manualen ursprünglich für die Musikhalle in Hamburg erbaut worden war. 1950 wurde die Walcker-Orgel dann nach Wuppertal verkauft und im Thalia-Theater aufgestellt. Nur vier Jahre später, 1954, wurde das Pfeifenwerk der Walcker-Orgel teilweise in den Neubau von Walter Seifert in St. Engelbert Köln-Riehl integriert.

Schließlich fand 2008 ein tiefgreifender Umbau, bzw. ein Quasi-Neubau durch die Firma Klais statt, welche die Windladen durch Schleifladen austauschte und die Technik und Disposition grundlegend überarbeitete. Von Seifert sind lediglich einige Pfeifen sowie das Gehäuse übernommen worden, während hingegen alle noch erhaltenen Pfeifen der ursprünglichen Walcker-Orgel wiederverwendet wurden.

Gehäuse: Im Gehäuse der Vorgängerorgel von Walter Seifert aus dem Jahr 1954
Windladen: Schleifladen
Spieltraktur: elektrisch
Registertraktur: elektrisch
Registeranzahl: 40 (41)
Manuale: 3 C-g3
Pedal: 1 C-f1
Spielhilfen, Koppeln: Koppeln:

Normalkoppeln: II/I, III/I, III/II, SW A/II, SW B/II, SW C/II, SW A/III, SW B/III, SW C/III, I/P, SW A/P, SW B/P, SW C/P

Suboktavkoppeln: II/I, III/I, II/II

Superoktavkoppeln: II/I, III/I, II/II, II/P, III/P


Spielhilfen: Setzeranlage



Disposition

I Hauptwerk II + III Schwellwerk [1] Pedal
Bordun 16'

Principal 8'

Flöte 8'

Gemshorn 8'

Viola di Gamba 8'

Octave 4'

Rohrflöte 4'

Quinte 22/3'

Octave 2'

Mixtur 4f 2'

Kornett 5f 8'

Trompete 8'

Klarinette 8'

Tremulant

Sektion A

Salicional 16'

Synthematophon 8' [2]

Echo Gamba 8'

Voix céleste 8'

Fagott 16'

Horn 8'


Sektion B

Hohlflöte 8'

Fernhorn 8'

Principal 4'

Mixtur 4f 11/3'

Oboe 8'

Tremulant A und B


Sektion C

Gedeckt 8'

Quintatön 8'

Flaut dolce 4'

Salicet 4'

Piccolo 2'

Sesquialtera 2f 22/3'

Tremulant C

Kontrabass 16'

Subbass 16'

Salicetbass 16' [3]

Quintbass 102/3'

Octavbass 8'

Flötenbass 8'

Violoncello 8'

Choralbass 4'

Bombardon 32'

Posaunenbass 16'

Trompete 8'


Anmerkungen:

  1. Das Schwellwerk ist in drei Sektionen (A, B und C) untergliedert, welche sich separat voneinander an das zweite oder dritte Manual sowie das Pedal koppeln lassen.
  2. Doppelt labiert
  3. Transmission aus dem Salicet 16', Schwellwerk Sektion A


Seifert-Orgel 1954-2008

Orgelbeschreibung

Orgelbauer: Orgelbau Ernst Seifert (Inh. Walter Seifert), Köln-Mannsfeld
Baujahr: 1954
Geschichte der Orgel: Das Instrument ging zurück auf die ehemalige Walcker-Orgel der Musikhalle Hamburg aus dem Jahr 1974. Die Seifert-Orgel wurde 2008 durch die heutige Klais-Orgel ersetzt, dabei wurden die Pfeifen von Walcker, sowie einige von Seifert, sowie das Gehäuse übernommen.
Windladen: Seifertsche Membranladen
Spieltraktur: elektropneumatisch
Registertraktur: elektropneumatisch
Registeranzahl: 64 (68)
Manuale: 3 C-g3 (Schwell- und Echowerk ausgebaut bis g4)
Pedal: 1 C-f1
Spielhilfen, Koppeln: II/I, III/I, III/II, I/P, II/P, III/P, 4 freie Kombinationen, 2 freie Pedalkombinationen, Tutti, Crescendowalze, Zungeneinzelabsteller, Zungen Ab




Disposition

I Hauptwerk II Positiv III Schwellwerk Pedal
Bordun 16'

Prinzipal 8'

Flöte 8'

Gemshorn 8'

Gedackt 8'

Oktave 4'

Spitzflöte 4'

Rohrflöte 4'

Nasard 22/3'

Oktave 2'

Rauschquinte 2f 22/3' + 2'

Mixtur 4-5f 2'

Cymbel 4-5f 1'

Cornett 3-5f 8'

Fagott 16'

Trompete 8'

Clairon 4'

Prinzipal 8'

Tibia 8'

Lieblich Gedackt 8'

Prinzipal 4'

Flauto dolce 4'

Quintadena 4'

Gemsquinte 22/3'

Oktave 2'

Flautino 2'

Quinte 11/3'

Sesquialtera 2f 22/3'

Mixtur 4-5f 11/3'

Scharff 4f 1'

Dulzian 16'

Krummhorn 8'

Regal 4'

Tremulant

Quintatön 16'

Prinzipal 8'

Zartflöte 8'

Bordun 8'

Salicional 8'

Quintadena 8'

Prinzipal 4'

Querflöte 4'

Quinte 22/3'

Prinzipal 2'

Blockflöte 2'

Terzflöte 13/5'

Sifflöte 1'

Mixtur 4f 11/3'

Cymbel 3f 1/2'

Trompete 8'

Oboe 8'

Clarine 4'

Tremulant

Kontrabass 16'

Subbass 16'

Gedacktbass 16' (Transm.)

Quintbass 102/3'

Oktavbass 8'

Gedacktbass 8' (Transm.)

Zartbass 8' (Transm.)

Choralbass 4'

Gedacktpommer 4' (Transm.)

Prinzipal 2'

Flöte 2'

Rauschpfeife 4f 4'

Mixtur 4f 22/3'

Bombarde 32'

Posaune 16'

Trompete 8'

Clairon 4'



Bibliographie

Literatur: Orgeln in Köln; Karl-Heinz Göttert und Eckhard Isenberg; Bachem-Verlag; Köln 1998
Weblinks: Webseite der Kirchengemeinde

Die Klais-Orgel auf der Webseite der Firma Klais