Föhren, St. Bartholomäus: Unterschied zwischen den Versionen

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Subbaß 16'
 
Subbaß 16'

Version vom 15. August 2019, 14:38 Uhr


Standort

Orgellandkarte

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Adresse: 54343 Föhren, Rheinland-Pfalz, Deutschland
Gebäude: Katholische Pfarrkirche St. Bartholomäus
Weitere Orgeln: Kryptaorgel

Orgelbeschreibung

Prospekt der Mayer-Orgel in Föhren
Ansicht aus dem Kirchenraum
Freistehender Spieltisch
Detail Spieltisch, Manubrien der elektrischen Registertraktur
Orgelbauer: Hugo Mayer Orgelbau (Heusweiler/Saar)
Baujahr: 1996
Geschichte der Orgel: 1990 fasste man in der Pfarrei die Anschaffung einer Pfeifenorgel ins Auge, nachdem sich Pfarrmitglieder eine elektronische Orgel in Limburg, St. Hildegardis, und die neu erbaute Mayer-Orgel in Trier-Zewen, St. Martinus, angeschaut hatte.

Schließlich wurde der Firma Trierer Orgelbau Rudolf Oehms der Auftrag zum Orgelbau erteilt; aufgrund des Tods des Firmeninhabers 1992 und der nachfolgenden Auflösung der Firma konnte der Auftrag jedoch nicht ausgeführt werden.

Nach einer Neuausschreibung wurde die Orgelbaufirma Mayer am 14. Januar 1994 mit dem Orgelbau beauftragt. Zu den Anschaffungskosten von rund 440.000 DM steuerte das Bistum Trier einen Zuschuss von 60.000 DM bei. Die Einweihung erfolgte am 6. Oktober 1996, dabei spielte Domorganist Josef Still (Trier) das neue Instrument.

Das Orgelwerk ist an der Stelle des Erweiterungsbaus von 1955-56 (Architekt: Hans Geimer, Bitburg) positioniert, wo sich bis zur Umgestaltung 1980/81 der Volksaltar befand. Seitdem befindet sich die Altarinsel im barocken Langhaus von 1782-84; die Kirche wurde „gedreht“. Der Orgel kommt die Positionierung zugute, sie strahlt in recht halliger Akustik frei ab. Das gelungene Orgelwerk befindet sich in einem guten Zustand.

Gehäuse: Gehäuse aus massiver französischer Eiche. Sichtbares Vordergehäuse mit Prinzipal 8’ im Prospekt, drei Spitztürme (mittlerer erhöht) mit dazwischenliegenden Flachfeldern; dahinter, durch Stimmgang getrennt, ein geschlossenes Gehäuse für SW (Schwelljalousien vorne und seitlich) und Pedal. Freistehender Spieltisch.
Windladen: Schleifladen
Spieltraktur: mechanisch
Registertraktur: elektrisch
Registeranzahl: 23
Manuale: 2, C-g3
Pedal: C-f1
Spielhilfen, Koppeln: II/I, I/P, II/P, 2x64 Setzerkombinationen (eine Ebene mit Schlüsselschalter geschützt); Pedalpistons für Sequenzer vorwärts / rückwärts sowie für die Koppeln (diese auch als Manubrien).



Disposition

I Hauptwerk II Schwellwerk Pedal
Principal 8' [1]

Hohlflöte 8'

Octave 4'

Rohrflöte 4'

Quinte 22/3'

Blockflöte 2'

Mixtur 4-5f 2' [2]

Trompete 8'

Bourdon 8'

Salicional 8'

Voix céleste 8' [3]

Ital. Principal 4'

Querflöte 4'

Nazard 22/3'

Principal 2'

Terzpfeife 13/5'

Acuta 4f 11/3' [4]

Hautbois 8' [5]

Tremulant

Subbaß 16'

Octavbaß 8'

Gemshorn 8'

Choralbaß 4'

Posaune 16' [6]

Anmerkungen

  1. C-f1 im Prospekt
  2. C 4f 2', f0 5f 22/3', fs1 4', fs2 51/3', d3 8'
  3. ab c0
  4. C 11/3', g0 2', g1 22/3', g2 4'
  5. französische Bauform, Becher mit Doppelkonus
  6. Becher Fichte, C-A halbe Länge







Link-Orgel 1885-1980

Orgelbeschreibung

Orgelbauer: Gebr. Link Orgelbau
Baujahr: 1895
Geschichte der Orgel: Die Orgel wurde nach der Umgestaltung der Kirche 1980/81 nicht wieder aufgestellt, die Orgelempore des barocken Langhauses entfernt. 1981 stellte das Bistum Trier eine Leihorgel von Sebald-Oehms zur Verfügung, die bis zum Bau der heutigen Mayer-Orgel in Föhren verblieb und heute in Heckenmünster steht. Der Verbleib der Link-Orgel ist unbekannt.
Windladen: Kegelladen
Spieltraktur: pneumatisch
Registertraktur: pneumatisch
Registeranzahl: 16
Manuale: 2
Pedal: 1
Spielhilfen, Koppeln: II/I, I/P, II/P, Piano, Mezzoforte, Forte, Tutti



Disposition

I Hauptwerk II Manual Pedal
Bourdon 16'

Principal 8'

Flöte 8'

Gamba 8'

Aeoline 8'

Oktav 4'

Rohrflöte 4'

Mixtur 22/3'

Trompete 8‘

Geigenprincipal 8'

Salicional 8'

Lieblich Gedackt 8'

Traversflöte 4'

Violon 16'

Subbaß 16'

Oktavbaß 8'



Bibliographie

Weblinks: Webseite der Pfarreiengemeinschaft