Berlin/Haselhorst, Weihnachtskirche

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Standort

Orgellandkarte

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Adresse: Haselhorster Damm 56, 13599 Berlin-Haselhorst, Berlin, Deutschland
Gebäude: Evangelische Weihnachtskirche (erbaut 1934/35)

Orgelbeschreibung

Holzgitter-Prospekt und Spieltisch-Empore
Spieltisch
Register
Koppeln
Alternativer Name: Max-Reger-Orgel
Orgelbauer: G.F. Steinmeyer & Co. (Oettingen) Opus 1180
Baujahr: 1913/14
Geschichte der Orgel: Das Instrument wurde 1913 von Max Reger (als Hofkapellmeister von Herzog Georg II. von Sachsen-Meiningen und in dessen Auftrag) als Konzertsaal-Orgel mit fahrbarem Spieltisch für den Meininger Schützenhaussaal bei Steinmeyer bestellt, er war auch maßgeblich am Dispositionsentwurf beteiligt. Einweihung am 19.04.1914 durch Prof. Karl Straube.

1937 wurde die in Meiningen nicht mehr benötigte Orgel nach Berlin überführt und mit einem neuen flächigen stummen Prospekt aus Prinzipalpfeifen sowie einer Superoctav-Koppel I-P versehen, durch Fa. Steinmeyer. Dieser Prospekt wurde bei einem Kirchenumbau 1965/66 aus stilistischen Gründen wieder entfernt und durch ein Holzgitterwerk ersetzt; außerdem der Spieltisch auf eine neu gebaute Empore versetzt, durch Karl Schuke (Berlin).

2006/07 Restaurierung durch Christian Scheffler (Sieversdorf)

Temperatur (Stimmung): gleichstufig
Windladen: Taschenladen
Spieltraktur: elektropneumatisch
Registertraktur: elektropneumatisch
Registeranzahl: 42 (45)
Manuale: 3 C-c4
Pedal: 1 C-f1
Spielhilfen, Koppeln: Koppeln II/I, III/I, III/II, I/P, II/P, III/P; Super- und Suboctavkoppel III sowie Super- und Suboctavkoppel III an I und II, Crescendo-Walze, 2 freie Kombinationen, General-Tutti; Superoctav-Koppel I-P (seit 1937)



Pfeifenwerk


Disposition

I Hauptwerk II Manual III Schwellwerk Pedal
Rohrflöte 16'

Principal 8'

Viola di Gamba 8'

Doppelgedackt 8'

Gemshorn 8'

Octave 4'

Rohrflöte 4'

Quinte 22/3'

Octave 2'

Mixtur 4f 11/3'

Trompete 8'

Geigenprincipal 8'

Konzertflöte 8'

Dulziana 8'

Bourdon 8'

Quintatön 8'

Hohlflöte 4'

Violine 4'

Flautino 2'

Mixtur 3f 2'

Oboe 8'

Stillgedeckt 16'

Hornprinzipal 8'

Jubalflöte 8'

Nachthorn 8'

Echogamba 8'

Salizional 8'

Vox coelestis 8' (ab c0)

Prestant 4'

Fernflöte 4'

Nasard 22/3'

Blockflöte 2'

Terz 13/5'

Progressiv-Harmonika 3-4f 22/3'

Tuba 8'

Tremolo

Kontrabass 16'

Subbass 16'

Zartbass 16' [1]

Quintbass 102/3'

Octavbass 8'

Gedacktbass 8' [2]

Violoncello 8'

Choralbass 4'

Posaunenbass 16'

Basstrompete 8' [3]


Anmerkungen:

  1. Transmission aus dem Schwellwerk (III), Stillgedeckt 16'
  2. Transmission aus dem Schwellwerk (III), Nachthorn 8'
  3. Transmission aus dem Hauptwerk (I), Trompete 8'






Bibliographie

Literatur: Schwarz / Pape „500 Jahre Orgeln in Berliner Evangelischen Kirchen“ (Pape-Verlag Berlin, 1991) S. 224, 263, 280-83, 353, 474

Uwe Pape „Orgeln in Berlin“ (Pape-Verlag Berlin, 2003) S. 180-87

Dr. Jürgen Trinkewitz: Max Regers Meininger Schützenhaussaal-Orgel, in: Ars Organi (57. Jg. Heft 1, März 2009)

Dr. Jürgen Trinkewitz: Max Regers Meininger Schützenhaussaal-Orgel, in: Mitteilungen der Internationalen Max-Reger-Gesellschaft (15/2007)

Weblinks: Beschreibung auf der Homepage der Kirchgemeinde Beschreibung auf der Homepage des Orgelrestaurators Beschreibung auf orgbase.nl Beschreibung und Fotos