Wien/Alsergrund, Schubertkirche Lichtental

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Standort

Orgellandkarte

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Adresse: Marktgasse 40, 1090 Wien

Orgelbeschreibung

Prospekt
Spieltisch
Alternativer Name: Schubert-Orgel
Orgelbauer: Oberösterreichische Orgelbauanstalt St. Florian, Kögler
Baujahr: 1984
Geschichte der Orgel: Die Orgel wurde 1984 von der Oberösterreichischen Orgelbauanstalt St. Florian (Wilhelm Zika/HelmutKögler) in das originale Orgelgehäuse von Johann Michael Panzner (Wien) aus dem Jahr 1774 eingebaut.
Gehäuse: 1774, Michael Panzner
Stimmtonhöhe: a'=440 Hz
Temperatur (Stimmung): gleichstufig
Windladen: Schleifladen
Spieltraktur: mechanisch
Registertraktur: mechanisch
Registeranzahl: 26
Manuale: 2, C-g3
Pedal: C-f1
Spielhilfen, Koppeln: Hauptwerk-Positiv, Pedal-Hauptwerk, Pedal-Positiv; Balgtremulant (nachträglicher Einbau im Mai 2001)



Disposition

I Hauptwerk II Brüstungspositiv Pedal
Prinzipal 8'

Oktav 4'

Quint 22/3'

Superoktav 2'

Terzian II 13/5'

Mixtur major IV-VI 22/3'

Mixtur minor IV-V 11/3'

Flöte 8' [1]

Flöte 4' [2]

Viola-Gamba 8'

Quintatön 8'

Gedeckt 8' [3]

Prinzipal 4'

Gedecktflöte 4'

Dulziana 4'

Oktav 2'

Quint 11/3'

Mixtur III-IV 1'

Oboe 8'

Violonbass 16' [4]

Subbass 16'[5]

Prinzipalbass 8'

Oktavbass 8' [6]

Sopranbass 4'

Cornett III 4'

Posaune 16'

Anmerkungen
  1. großteils von 1774
  2. großteils von 1774
  3. großteils von 1774
  4. aus dem 19 Jh.
  5. aus dem 19 Jh.
  6. aus dem 19 Jh.

Der Originalspieltisch aus der Zeit Franz Schuberts befindet sich hingegen im Kunsthistorischen Museum in Wien.

In Lichtenthal, damals eine Wiener Vorstadt, wird 1797 Franz Schubert als Lehrersohn geboren und dieser Kirche getauft. Ab seinem 8. Lebensjahr sang er im Kirchenchor, auch das Sopransolo, spielte Geige oder Orgel; sein verehrter erster Lehrer war der Lichtentaler Chorleiter Michael Holzer, ein Schüler des bedeutenden J. G. Albrechtsberger.

Bis 1816 schrieb Schubert 17 kirchenmusikalische Werke, darunter vier Messen, für diese Kirche. Am 25. September 1814, zur 100-Jahr-Feier dieser Kirche, dirigierte er selbst seine erste große Messe (F-Dur). Die wertvolle, historische Orgel von 1774, später verändert, wurde 1983 durch die OÖ Orgelbauanstalt St. Florian/Linz neu hergestellt (Schubertorgel).




Bibliographie

Weblinks: Homepage der Pfarre Lichtental