St. Wendel, Basilika St. Wendelinus

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Standort

Orgellandkarte

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Adresse: 66606 St. Wendel, Saarland, Deutschland
Gebäude: Kath. Basilika St. Wendelinus (14. Jh.)

Orgelbeschreibung

Zentraler Barockprospekt von Stumm
Klais-Orgel der Wendalinusbasilika Links und Rechts sind die Seitenpositive mit Freifeifenprospekt zu sehen
Spieltisch der Klais-Orgel
Orgelbauer: Johannes Klais Orgelbau (Bonn); Opus: 804
Baujahr: 1933/34
Geschichte der Orgel: Vorgänger-Orgel aus dem Jahre 1782 von Friedrich Carl Stumm (Sulzbach)
Umbauten: 1960 wurde ein technischer Umbau durch Klais vollzogen. Dabei wurde unter anderem die Bärpfeife 8' des linken Positivs durch einen Dulcian 16' ersetzt. 1976 folgte der Einbau eines neuen Spieltisches mit vier Manualen durch die Firma Klais. 2008 wurde durch die Firma Norbert Wylezol die Höhe des Spieltisches halbiert, indem man die freien Kombinationen entfernte und eine neue Setzeranlage einbaute; 2011 wurde durch die Firma Raab & Plenz einige Register umgearbeitet. Die Oboe 4' im Schwellwerk wurde zu einem 8' sowie die Quintadena 8' zu einem Bordun 8' umgearbeitet. Die Sesquialter des rechten Positivs wurde in Nasard 22/3' und Terz 13/5' aufgespalten sowie die Terz 13/5' im linken Positiv um einen Quintchor 11/3' zu einem Terzian erweitert. Aus dem Dulzian 16' des linken Seitenpositives wurde ein 8'; 2013 Einbau eines Glockenspiels im linken Seitenpositiv, das jedoch vom Manual IV aus spielbar ist, durch Hugo Mayer Orgelbau (Heusweiler)
Gehäuse: Hauptwerk, Schwellwerk und Pedal im Stumm-Gehäuse von 1782. Die Seitenpositive besitzen den Klais-typischen Freipfeifenprospekt dieser Jahre. Die größten Pfeifen des Untersatz 32' stehen frei auf der Empore.
Windladen: Kegelladen
Spieltraktur: elektropneumatisch
Registertraktur: elektropneumatisch
Registeranzahl: 48 (57)
Manuale: C-g3
Pedal: C-f1
Spielhilfen, Koppeln: Koppeln:

Normalkoppeln: II/I, III/I, IV/I, III/II, IV/II, IV/III, I/P, II/P, III/P, IV/P

Suboktavkoppeln: III/I, III/III

Superoktavkoppeln: III/I, III/III, III/P


Spielhilfen: 4000-fache Setzeranlage, Pleno, Tutti, Crescendowalze, Zimbelstern



Disposition seit 2011/13

I Hauptwerk II Linkes Positiv III Schwellwerk IV Rechtes Positiv Pedal
Principal 16'

Principal 8'

Holzflöte 8'

Salicional 8'

Praestant 4'

Rohrflöte 4'

Quinte 22/3'

Superoctave 2'

Mixtur 4-6f 11/3'

Bombarde 16'

Trompete 8'

Clairon 4'

Diapason 8'

Nachthorngedackt 8'

Principal 4'

Singendgedackt 4'

Flageolett 2'

Terzian 2f 13/5' + 11/3'

Scharff 4f 11/3'

Dulcian 8'

Lieblich Gedackt 16'

Geigenprincipal 8'

Bordun 8'

Zartgeige 8'

Schwebung 8'

Octave 4'

Querflöte 4'

Waldflöte 2'

Mixtur 4-5f 11/3'

Trompette harmonique 8'

Oboe 8'

Tremulant

Rohrflöte 8'

Gemshorn 8'

Principal 4'

Blockflöte 4'

Nasard 22/3'

Schwegel 2'

Nasard 11/3'

Nachthorn 1'

Terz 13/5'

Cymbel 3f 1/3'

Rankett 16'

Krummhorn 8'

Tremulant

Röhrenglockenspiel

Untersatz 32' [1]

Principalbass 16'

Subbass 16'

Zartbass 16' [2]

Quinte 102/3' (Ext. Subbaß 16')

Octavbass 8'

Bassflöte 8' [1]

Choralbass 4' [3]

Gedecktbass 4' [1]

Flachflöte 2' [3]

Mixtur 4-5f

Posaune 16'

Basstrompete 8' [4]

Schalmey 4' [4]


Anmerkungen:

  1. 1,0 1,1 1,2 Extension aus dem Subbass 16'
  2. Transmission aus dem Schwellwerk (III), Lieblich Gedackt 16'
  3. 3,0 3,1 Extension aus dem Octavbass 8'
  4. 4,0 4,1 Extension aus der Posaune 16'



Disposition 1934-1960

I Hauptwerk II Linkes Positiv III Schwellwerk IV Rechtes Positiv Pedal
Principal 16'

Principal 8'

Holzflöte 8'

Salicional 8'

Praestant 4'

Rohrflöte 4'

Quinte 22/3'

Superoctave 2'

Mixtur 4-6f 11/3'

Bombarde 16'

Trompete 8'

Kopftrompete 4'

Diapason 8'

Spitzflöte 8'

Nachthorngedackt 8'

Singendprincipal 4'

Hohlflöte 4'

Flageolett 2'

Cymbel 4f

Bärpfeife 8'

Lieblichgedackt 16'

Geigendprincipal 8'

Zartflöte 8'

Schwebung 8'

Quintadena 8'

Octave 4'

Querflöte 4'

Waldflöte 2'

Progressio 3-4f

Trompette harm. 8'

Oboe 4'

Rohrflöte 8'

Gemshorn 8'

Blockflöte 4'

Schwegel 2'

Terz 13/5'

Nasard 11/3'

Nachthorn 1'

Krummhorn 8'

Principalbass 16'

Subbass 16'

Zartbass 16' [1]

Quinte 102/3' (Ext. Subbaß 16')

Octavbass 8'

Bassflöte 8' [2]

Choralbass 4' [3]

Gedecktbass 4' [2]

Flachflöte 2' [3]

Mixtur 4-5f

Posaune 16'

Basstrompete 8' [4]

Schalmey 4' [4]


Anmerkungen:

  1. Transmission aus dem Schwellwerk (III), Lieblich Gedackt 16'
  2. 2,0 2,1 Extension aus dem Subbass 16'
  3. 3,0 3,1 Extension aus dem Octavbass 8'
  4. 4,0 4,1 Extension aus der Posaune 16'



Rechtes Positiv (IV); Rechts im Bild: Das große Cis des Untersatz 32'
Linkes Positiv (II), Dahinter das neue Röhrenglockenspiel; Links im Bild: Das große C des Untersatz 32'



Bibliographie

Anmerkungen: Angaben: Eigene Sichtung - Dezember 2014; Firma Johannes Klais Orgelbau
Weblinks: Die Orgel auf der Webseite der Kirchengemeinde

Wikipedia















Die Klais-Orgel im Advent 2014