Langenargen, St. Martin (Hauptorgel)

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Standort

Orgellandkarte

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Adresse: Marktplatz, 88085 Langenargen
Gebäude: katholische Kirche St. Martin
Weitere Orgeln: Hauptorgel, Chororgel

Orgelbeschreibung

Albiez-Orgel von der Empore aus
Albiez-Orgel aus dem Kirchenraum, rechts hinter dem Gitter die Posaune 16'
Orgelbauer: Winfried Albiez, Lindau
Baujahr: 1978
Umbauten: 2006 Umgestaltung der Orgel, dabei Optimierung der Registerzuordnungen und Platzverhältnisse in der Orgel, wobei allerdings die ursprüngliche Substanz Orgel nur soweit notwendig angerührt wurde. Im Einzelnen wurden folgende Arbeiten durchgeführt:

Die Trompete 16' des Hauptwerks wurde entfernt und im Schwellwerk als Trompete 8' wieder eingebaut. Dafür entfiel im Schwellwerk die Trichterschalmey 4', an deren Stelle die Trompete 8' heute steht. (Im HW wurde statt der Trompete 16' kein anderes Register eingebaut, weil hierdurch die Zugänglichkeit des Werks für Wartungsarbeiten verbessert werden konnte.)

Die Bombarde 16' des Pedals wurde - ebenfalls aus Gründen des Platzes und der Zugänglichkeit - auf eine neue, elektrisch angesteuerte Windlade rechts neben dem eigentlichen Orgelgehäuse auf der Empore im Seitenschiff ausgelagert.

Die Sifflöte 8/9' des Schwellwerks wurde nach 1' umgestellt.

Gehäuse: Das Gehäuse stammt von dem Orgelneubau von Anton Kiene aus dem Jahr 1828. Die Orgelgeschichte ist weiter unten dargestellt.
Stimmtonhöhe: a¹ = 440 Hz
Temperatur (Stimmung): gleichstufig
Windladen: Schleifladen
Spieltraktur: mechanisch
Registertraktur: elektrisch
Registeranzahl: 47 Register
Manuale: 3 Manuale, Tonumfang: C-g³
Pedal: Tonumfang: C-f¹
Spielhilfen, Koppeln: Normalkoppeln: III/I, I/II, III/II, I/Ped, II/Ped, III/Ped

elektrische Setzerkombinationen mit 8x8 Kombinationen



Disposition seit 2006

Kronpositiv (I) Hauptwerk (II) Schwellwerk (III) Pedalwerk
Rohrgedackt 8'

Quintadena 8'

Principal 4'

Koppelflöte 4'

Octav 2'

Larigot 1 1/3'

Sesquialtera II 2 2/3'

Scharff IV 1'[1]

Cromorne 8'


Tremulant

Pommer 16'

Praestant 8'

Gemshorn 8'

Bordun 8'

Octav 4'

Rohrflöte 4'

Quinte 2 2/3'

Octav 2'

Cornett V 8'[2]

Mixtur V 1 1/3'[3]

Trompete 8'

Holzflöte 8'

Bleigedackt 8'

Gambe 8'

Voix célèste 8'[4]

Principal 4'

Holztraverse 4'

Nasat 2 2/3'

Nachthorn 2'

Blockflöte 1 3/5'

Sifflöte 1'

Plein jeu V 2'[5]

Cymbel III 1/3'[6]

Basson 16'

Trompete 8'

Hautbois 8'

Vox humana 8'


Tremulant

Untersatz 16'

Subbaß 16'

Octavbaß 8'

Spillflöte 8'

Choralbaß 4'

Gedacktflöte 4'

Octavin 2'

Zink II 5 1/3'[7]

Rauschpfeife IV 2 2/3'

Bombarde 16'

Posaune 8'


Anmerkungen
  1. repetiert bei c°, c¹ und c²
  2. ab fis°
  3. repetiert bei A, g°, a¹, fis²
  4. ab c°
  5. repetiert bei B, a°, c² und f²
  6. repetiert bei c°, c¹, c² und c³
  7. besteht aus den Chören 5 1/3'+3 1/5'



Ursprüngliche Disposition, 1978-2006

Kronpositiv (I) Hauptwerk (II) Schwellwerk (III) Pedalwerk
Rohrgedackt 8'

Quintadena 8'

Principal 4'

Koppelflöte 4'[1]

Octav 2'

Larigot 1 1/3'

Sesquialtera II 2 2/3'[2]

Scharff IV 1'[3]

Cromorne 8'


Tremulant

Pommer 16'

Praestant 8'

Gemshorn 8'

Bordun 8'[4]

Octav 4'

Rohrflöte 4'

Quinte 2 2/3'

Octav 2'

Cornett V 8'[5]

Mixtur V 1 1/3'[6]

Trompete 16'[7]

Trompete 8'

Holzflöte 8'

Bleigedackt 8'

Gambe 8'

Voix célèste 8'[8]

Principal 4'

Holztraverse 4'

Nasat 2 2/3'

Nachthorn 2'

Blockflöte 1 3/5'

Sifflöte 8/9'

Plein jeu V 2'[9]

Cymbel III 1/3'[10][11]

Basson 16'

Hautbois 8'

Vox humana 8'

Trichterschalmei 4'


Tremulant

Untersatz 16'

Subbaß 16'

Octavbaß 8'

Spillflöte 8'

Choralbaß 4'

Gedacktflöte 4'[12]

Octavin 2'[13]

Zink II 5 1/3'[14]

Rauschpfeife IV 2 2/3'

Bombarde 16'

Posaune 8'


Anmerkungen
  1. 1978 noch nicht eingebaut, jedoch bereits 1982 ergänzt
  2. 1978 noch nicht eingebaut, jedoch bereits 1982 ergänzt
  3. repetiert bei c°, c¹ und c²
  4. 1978 noch nicht eingebaut, jedoch bereits 1982 ergänzt
  5. ab fis°
  6. repetiert bei A, g°, a¹, fis²
  7. 1978 noch nicht eingebaut, jedoch bereits 1982 ergänzt
  8. ab c°
  9. repetiert bei B, a°, c² und f²
  10. repetiert bei c°, c¹, c² und c³
  11. 1978 noch nicht eingebaut, jedoch bereits 1982 ergänzt
  12. 1978 noch nicht eingebaut, jedoch bereits 1982 ergänzt
  13. 1978 noch nicht eingebaut, jedoch bereits 1982 ergänzt
  14. besteht aus den Chören 5 1/3'+3 1/5'



Bibliographie

Literatur: "Mit Pommer und Flöte, Cymbel und Posaune", Festschrift zur Orgelweihe, herausgegeben am 01.10.1978

Völkl, Orgeln in Württemberg, S. 206

Weblinks: Website der Kirchengemeinde

Kirchenbeschreibung mit vielen Fotos



Die Orgel von 1828 bis 1936

Orgelbeschreibung

Orgelbauer: Anton Kiene, Langenargen
Baujahr: 1828
Geschichte der Orgel: Das Gehäuse dieser Orgel ist bis heute erhalten und beinhaltet heute ein Instrument von Winfried Albiez aus dem Jahr 1978. Die Orgel selbst wurde bereits 1936 durch ein neues Instrument der Gebrüder Späth ersetzt, welches 1962 noch einmal erweitert wurde. Dieses Instrument ist weiter unten dargestellt.
Windladen: Schleifladen
Spieltraktur: mechanisch
Registertraktur: mechanisch
Registeranzahl: 18 Register
Manuale: 2 Manuale
Spielhilfen, Koppeln: Normalkoppeln: Manual Coplan, Pedal Coplan



Disposition

Ins Hauptmanual Ins Positiv Ins Pedal
Bordun 16'

Principal 8'

Coppel 8'

Viola 8'

Piffaro II-III 8'+4'

Octava 4'

Flöte 4'

Doubletto 2'

Mixtur V 2'

Flöte douce 8'

Dolcian 8'

Flöte cuspito 4'

Fugari 4'

Cornete II-III 4'+2'

Subbaß 16'

Pordoun II 16'+8'[1]

Violone 8'

Bombard 16'


Anmerkungen
  1. 16'-Chor gedeckt ausgeführt, der 8'-Chor offen



Bibliographie

Literatur: "Mit Pommer und Flöte, Cymbel und Posaune", Festschrift zur Orgelweihe, herausgegeben am 01.10.1978



Die Orgel von 1936 bis 1978

Orgelbeschreibung

Orgelbauer: Gebrüder Späth, Ennetach
Baujahr: 1936
Geschichte der Orgel: Die Späth-Orgel wurde 1962 noch einmal erweitert, war aber später verbraucht, so dass es zu dem Neubau kam.
Gehäuse: Das Gehäuse dieser Orgel stammt von Anton Kiene aus dem Jahr 1828. Es beinhaltet heute ein Instrument von Winfried Albiez aus dem Jahr 1978.
Windladen: Kegelladen
Spieltraktur: elektropneumatsich
Registertraktur: elektropneumatsich
Registeranzahl: ursprünglich 23 Register, davon wahrscheinlich eine Windabschwächung, 1962 auf 28 Register (davon wahrscheinlich 1 Windabschwächung und 1 Transmission) erweitert.
Manuale: 2 Manuale
Spielhilfen, Koppeln: nicht genannt



Disposition

Hauptwerk Schwellwerk Pedalwerk
Bourdon 16'[1]

Principal 8'

Offenflöte 8'

Gemshorn 8'

Oktav 4'

Rohrflöte 4'[2]

Superoktave 2'[3]

Blockflöte 2'

Mixtur III-V

Trompete 8'[4]

Geigenprincipal 8'

Rohrgedeckt 8'

Salicional 8'

Schwebung 8'

Dolkan 4'

Zartflöte 4'

Quinte 2 2/3'

Klosterflöte 2'[5]

Terz 1 3/5'

Zimbel IV[6]´

Schalmei-Oboe 8'[7]

Principal 16'

Subbass 16'

Zartbass 16'[8]

Oktavbass 8'

Gedecktbass 8'

Posaune 16'

Trompete 8'[9]


Anmerkungen
  1. 1962 hinzugefügt
  2. 1962 hinzugefügt
  3. 1962 hinzugefügt
  4. 1962 hinzugefügt, wahrscheinlich aus dem Schwellwerk umgestellt
  5. 1962 umintoniert
  6. 1962 erneuert
  7. ersetzt 1962 eine bis dahin vorhandene Trompete 8', die wahrscheinlich ins Hauptwerk umgesetzt wurde
  8. wahrscheinlichWindabschwächung von Subbass 16'
  9. 1962 hinzugefügte Transmission, wahrscheinlich aus Posaune 16', denn in der Festschrift heißt es: "Zusätzlich wurden je eine Pedaltransmission für Trompete und Posaune eingebaut."



Bibliographie

Literatur: "Mit Pommer und Flöte, Cymbel und Posaune", Festschrift zur Orgelweihe, herausgegeben am 01.10.1978