Berlin/Zehlendorf, Dorfkirche

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Standort

Orgellandkarte

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Adresse: Clayallee / Ecke Potsdamer Straße, 14169 Berlin-Zehlendorf, Berlin, Deutschland
Gebäude: Evangelische Dorfkirche (erbaut 1768)

Orgelbeschreibung

Schuke-Orgel der Dorfkirche Berlin-Zehlendorf
Berlin-Zehlendorf, Dorfkircheneu.JPG
Spieltisch / Pedalwerk
Registerzüge (doppelt angelegt als Wechselschleifen)
Orgelbauer: Karl Schuke Orgelbau (Berlin)
Baujahr: 1991
Geschichte der Orgel: Vorgänger-Orgeln: Erste Orgel der Kirche 1864-65 von Carl Schultze (Potsdam) I+P/7 mechan. Schleifladen - wurde um 1913 an die Kirche in Riegersdorf bei Schönborn (Kreis Züllichau, in der Neumark - heute Polen) gegeben.

1954 Neubau von E. F. Walcker (Ludwigsburg) Opus 3125, I+P/6, mechan. Schleifladen.

Gehäuse: Der um 1720 entstandene frühbarocke fränkische Prospekt stammt aus der Instrumentensammlung im ehem. Kloster Nothgottes bei Rüdesheim. Als Steinmeyer (Oettingen) 1935/36 eine neue Orgel für die (im 2. Weltkrieg zerstörte) Dreifaltigkeits-Kirche (Berlin-Mitte) baute, wurde der Prospekt für die „Hindenburg-Gedächtnis-Orgel“ (im Gedenken an das Gemeindemitglied und den Reichspräsidenten) verwendet. Diese war als Chor-Orgel auf einer der Hauptorgel gegenüberliegenden Musikempore vom Spieltisch der Hauptorgel aus spielbar.

Das historische Gehäuse wurde 1942 auf Veranlassung des Provinzialkonservators ausgebaut und in einem Gemeindehaus-Keller eingelagert, entging dadurch der Kriegszerstörung. Erst 1989 wieder aufgefunden, wurde es von Karl Schuke übernommen und (nach Restaurierung) für die neue Orgel in Zehlendorf verwendet.

Temperatur (Stimmung): gleichstufig
Windladen: Schleifladen
Spieltraktur: mechanisch
Registertraktur: mechanisch
Registeranzahl: 14
Manuale: 1 C-g3
Pedal: 1 C-f1
Spielhilfen, Koppeln: II/I, I/P, II/P, Tremulant



Disposition

I. Manual II. Manual Pedal
Rohrflöte 8'

Principal 4'

Spitzflöte 4'

Quinte 22/3'

Nachthorn 2'

Terz 13/5'

Quinte 11/3'

Holzgedackt 8'

Salicional 8' (ab c0)

Spitzflöte 4' [1]

Quinte 22/3' [1]

Nachthorn 2' [1]

Terz 13/5' [1]

Quinte 11/3' [1]

Subbaß 16'

Oktavbaß 8'

Choralbaß 4'

Mixtur 3-4f

Ducian 8'


Anmerkung:

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 Wechselschleifen zum Hauptwerk



Bibliographie

Anmerkungen: Das Pedalwerk ist seitlich hinter dem historischen Gehäuse in zwei separaten Teilwerken angeordnet.
Literatur: Schwarz / Pape "500 Jahre Orgeln in Berliner Evangelischen Kirchen" (Pape-Verlag Berlin, 2001) S. 166, 324–25, 446, 484
Weblinks: Kirchbeschreibung

Kirchbeschreibung