Altheim (OÖ), St. Laurentius

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Standort

Orgellandkarte

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Adresse: A-4950 Altheim, Oberösterreich, Österreich
Gebäude: Röm.-kath. Pfarrkirche St. Laurentius

Orgelbeschreibung

Ludwig Mooser aus 1845
Orgelbauer: Sebastiaan F. Blank/Niederlande
Baujahr: 1994
Gehäuse: Ludwig Mooser, 1845
Windladen: Schleifladen
Spieltraktur: mechanisch
Registertraktur: mechanisch
Registeranzahl: 27
Manuale: 3, C-f3
Pedal: C-d'
Spielhilfen, Koppeln: Koppeln: II/I, I/P; Nebenregister: 2 Tremulanten, „Tremolo Ripieno“ auf das ganze Werk, „Tremolo Dolce“ auf das Brüstungwerk



Disposition

I Hauptwerk II Unterwerk III Brüstungspositiv Pedal
Principal 8' (M)

Pourton 8' (M)

Copel 8' (M)

Gamba 8' (M)

Oktav 4 ' (M)

Waldflöte 4' (B)

Quint 3' (M)

Piccolo 2' (M/B)

Mixtur V 2' (M/B)

Mixtur III 1' (M/B)

Flauto 8' (B)

Salicet 8' (B)

Octav 4' (M)

Dulciana 4' (M/B)

Flageolet 2' (M/B)

Aeoline 8' (B)

Copel douce 8' (M)

Flute d‘amour 4' (B)

Praestant 2' (B)

Cornet II 2' (B)

Siflet 1' (B)

Aeoline 8' (B)

Subbass 16' (M/B)

Violonbass 8' (M/B)

Quintbass 6' (M/B)

Octavbass 4' (B?)

Bombarde 16' (M/B)



Bibliographie

Anmerkungen: Die heutige Orgel geht auf Ludwig Mooser zurück, der sie im Jahr 1845 geschaffen hatte. Die anfängliche Euphorie über die neue Orgel wich in den folgenden Jahren immer mehr, sie wurde abgelöst von Klagen u.a. über die schlechte Windversorgung und die schwergängige Traktur.

Auch Anton Bruckner, 1891 zu Gast in Altheim, bemerkte, dass sie „ungeheuer schwer zu spielen“ sei. Aus diesem Grund wurden zahlreiche Reparaturen und Umbauten vorgenommen (1875, 1908, 1930 und 1964), von der die letzte die gravierendste war, und im Grunde eine Neufassung des Werkes im neobarocken Sinne entstand, das aber dennoch so viele technische Mängel aufwies, die die Orgel bis in die 1980er Jahre fast unspielbar machte.

Daher entschloss man sich 1991 zu einem Neubau, der sich klanglich am ursprünglichen Konzept Moosers orientierte. Diesen Neubau führte der in den Niederlanden beheimatete Orgelbauer Sebastiaan F. Blank durch. Er schuf aus der verbliebenen historischen Substanz (Gehäuse, 4 Windladen und 645 Pfeifen) eine neue Orgel (27 Register, verteilt auf drei Manuale und Pedal) mit einer klanglichen Mischung aus barocken und biedermeierlichen Merkmalen, die 1994 fertiggestellt wurde (www.wikipedia.at).

Weblinks: Wikipedia